Bundesliga

Klose: Gut zu wissen, „wie man sich in guten wie in schlechten Zeiten als Spieler fühlt“

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Miroslav Klose hat am Dienstag gemeinsam mit 23 weiteren Anwärtern den Fußball-Lehrer-Lehrgang des DFB aufgenommen. Elf Monate lang drückt der Ex-Profi nun neben seinem Amt als Co-Trainer des FC Bayern die (zumeist virtuelle) Schulbank. Der WM-Rekordtorschütze glaubt durchaus an einen Vorteil aus der eigenen Erfahrung als Profi.

„Ich glaube, da gibt es viele Dinge, die man mitnimmt durch die vielen unterschiedlichen Trainer, die einen als Fußballer begleitet haben“, sagt der 41-Jährige gegenüber der DFB-Homepage. Der einstige Stürmer hat in der eigenen Karriere unter anderem unter Otto Rehhagel, Thomas Schaaf, Ottmar Hitzfeld und Louis van Gaal gespielt. Unter unterschiedlichen Trainer-Typen also, mit verschiedenen fußballerischen und Führungs-Ansätzen. Klose gehört durchaus zu den Spielern, die sich von ihren Ex-Coachs das ein oder andere abschauen wollen.

Ab 01. Juli Co-Trainer von Flick

„Ganz wichtig ist aber auch, dass du weißt, wie man sich in guten wie in schlechten Zeiten als Spieler fühlt, was da im Kopf vorgeht, welche Gedanken man sich macht“, sagt der 137-fache DFB-Internationale. Klose hat ob seiner Klasse mehr gute als schlechte Zeiten erlebt, etwa den WM-Titel 2014 gefeiert. Doch hat er auch Enttäuschungen erlebt, verlorene Finals etwa und, wenn auch selten, Verletzungen. All dies macht aus dem aktuellen U17-Trainer des FC Bayern einen potenziellen Fußball-Lehrer, dem Beobachter eine steile Karriere voraussagen. Das Amt als Assistent von Hansi Flick, das er am 01. Juli antritt, soll lange nicht das Ende der Fahnenstange sein.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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