Nationalmannschaft

Klinsmann: „So lange es geht“ auf Neuer warten

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Die deutsche Nationalmannschaft geht mit großen Schritten auf die Vorbereitung zur Weltmeisterschaft in Russland zu. Am 15. Mai nominiert Bundestrainer Joachim Löw seinen vorläufigen Kader, am 04. Juni muss der FIFA das endgültige Aufgebot mit 23 Spielern gemeldet werden. Es gibt viele offene Fragen, von denen keine wichtiger ist, als die nach dem Kapitän. Manuel Neuer fehlt dem FC Bayern seit Monaten mit Mittelfußbruch. Löws Vorgänger Jürgen Klinsmann hat eine klare Empfehlung.

„So lange es geht“ solle sein Nachfolger auf Neuer warten, sagte der 53-Jährige gegenüber kicker. „Er ist der beste Torhüter der Welt.“ Die Vorbereitung könne das Team mit vier Torhütern angehen, das sei kein Problem. Zum Meldetermin des 23-Mann-Kaders wisse das Trainerteam dann bescheid, ob mit der planmäßigen Nr. 1 zu rechnen sei. „Klar ist ein Wettlauf gegen die Zeit“, gab der Schwabe zu.

Erinnerung an Lahm

Klinsmann bemühte allerdings seine Erinnerung an das WM-Turnier im eigenen Land im Jahr 2006. „Da hatten die meisten Philipp Lahm im Vorfeld abgeschrieben. Und dann schoss er im Auftaktspiel gegen Costa Rica ein Tor und spielte ein Weltklasse-Turnier.“ Der Außenverteidiger hatte sich bei einem Testspiel über zwei mal 30 Minuten gegen den Amateurverein FSV Luckenwalde einen Sehnenabriss am Ellenbogen zugezogen, spielte die WM mit Schiene. Neuers Mittelfußbruch ist freilich ungleich komplizierter. Der Kapitän ist seit September ohne Einsatz beim Rekordmeister.

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