Bundesliga

„Klassenkampf“ gegen Bayern? Hütter: Das Gehalt spielt auf dem Platz keine Rolle

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Von der Pressekonferenz in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Trotz der durchaus beachtlichen Entwicklung von Eintracht Frankfurt und dem Pokalsieg 2018 gegen den FC Bayern München sind die Unterschiede zum deutschen Rekordmeister nach wie vor groß. Von einem Klassenkampf will Eintracht-Trainer Adi Hütter dennoch nichts wissen.

Medienberichten zufolge soll Talent Jann-Fiete Arp beim FC Bayern München ein Jahresgehalt von bis zu fünf Millionen Euro verdienen – damit würde der Stürmer im Profikader der Münchner dennoch zu den Geringverdienern zählen. Bei Eintracht Frankfurt dagegen soll Torhüter Kevin Trapp nach seiner festen Verpflichtung im vergangenen Sommer der kolportierte Topverdiener mit rund vier Millionen Euro Jahressalär sein. Ein Ergänzungsspieler beim FC Bayern verdient folglich mehr als ein Leistungsträger bei Eintracht Frankfurt? Rein vom finanziellen Aspekt her liegen zwischen den beiden Vereinen wohl Welten. Trotz des Sieges im DFB-Pokalfinale 2018 der Frankfurter gegen den FC Bayern herrscht in der Bundesligapartie am Samstag ein finanzieller Klassenkampf vor.

Hütter erinnert an Pokal-Aus gegen Ulm 

Für Eintracht-Trainer Adi Hütter spielt das Gehalt jedoch auf dem Platz keine Rolle, wie er auf Nachfrage von fussball.news betonte: „Ich glaube, dass auch die Ersatzspieler der Eintracht weit mehr verdient haben als die Spieler des SSV Ulm – und wir sind in der ersten Runde des DFB-Pokals 2018/19 ausgeschieden“, zog Hütter Parallelen zum Pokal-Aus seiner Mannschaft beim Regionalligisten im Sommer 2018. Hütter betonte: „Es geht nicht darum, dass Spieler auf dem Platz stehen, wo der eine mehr verdient als der andere. Es geht darum, dass zwei Mannschaft aufeinandertreffen, die sich sportlich duellieren. Da geht es um Sieg, Unentschieden oder Niederlage. Alles andere ist uninteressant.“

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