2. Bundesliga

Kittel: Deshalb ist der HSV „immer sehr präsent“ gewesen

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Sonny Kittel zählt beim Hamburger SV zu den Stars der 2. Liga. Der Mittelfeldspieler hat zu den Hanseaten auch schon zuvor eine ganz besondere Beziehung gehabt.

Am 28. August 2010 wechselte Michael Skibbe, damals Trainer von Eintracht Frankfurt, Sonny Kittel gegen den Hamburger SV ein. Der Mittelfeldspieler war das größte Talent im Stall der Hessen und erinnert sich noch heute an diese sechs Minuten trotz 1:3-Heimniederlage zurück. „Ich habe gegen den HSV mit 17 mein Bundesliga-Debüt gefeiert. Ich habe heute noch ein Foto auf meinem Handy von einem Duell mit Ruud van Nistelrooy.“

Kittel debütierte gegen Ze Roberto und van Nistelrooy

Kittel durfte noch einem anderen, ehemaligen Weltklassefußballer aus nächster Nähe begegnen: „Als ich wenige Minuten zuvor eingewechselt wurde und auf den Platz gelaufen bin, sah ich vor mir den Schriftzug „Ze Roberto.“ Es waren doch glanzvoller Namen, die damals das Trikot des Traditionsklubs tragen durften. Der heute 28-Jährige, der inzwischen beim HSV spielt und in 15 Ligapartien neun Tore erzielte und zwei vorbereitete, gab zu: „Das ist für mich immer noch sehr präsent, und auch der HSV ist für mich dadurch immer sehr präsent gewesen.“

„Besonders, dass ich bei so einem Verein spiele

Aktuell befinden sich die Hanseaten in der 2. Liga in einer kniffligen Situation, die 1:2-Niederlage beim VfL Osnabrück war ein Rückschlag beim Weg zurück in die Bundesliga. Arminia Bielefeld hat den HSV durch einen 3:1-Erfolg gegen den SV Darmstadt 98 wieder auf Rang zwei verdrängt. Der in der Vergangenheit häufig schwerer verletzte Kittel sagte dennoch: „Ich finde es besonders, dass ich trotz schwieriger Jahre bei so einem besonderen Verein spiele.“

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