Bundesliga

Kind spricht sportlicher Leitung von Hannover „volles Vertrauen“ aus

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Nach dem 1:4 bei Eintracht Frankfurt am Sonntag ist Hannover 96 am Tabellenende der Bundesliga angekommen. Als einziges Team sind die Niedersachsen noch sieglos. Klar, dass erste Stimmen laut werden, die einen Trainerwechsel fordern. Klub-Boss Martin Kind schwört der sportlichen Leitung jedoch die Treue.

„Wir haben die Verträge mit Trainer Andre Breitenreiter und Manager Horst Heldt vorzeitig verlängert, weil wir von ihrer Arbeit überzeugt sind“ so der 72-Jährige gegenüber Sport1. „Daran hat sich auch nach dem für uns alle unbefriedigenden Saisonstart nichts geändert.“ Chefcoach und Sportchef hatten im Sommer neue Arbeitspapiere unterschrieben. Sie laufen jeweils bis 2021. „Ich habe volles Vertrauen in die sportliche Leitung, sie hat bisher alle ihre Ziele bei Hannover 96 erreicht“, bekräftigte Kind.

Hoffen auf den schnellen Turnaround

2016/17 war den 96ern der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga gelungen. Breitenreiter ersetzte im März der damaligen Saison Daniel Stendel auf der Trainerbank. Im ersten Jahr zurück im Oberhaus hielt Hannover souverän die Klasse. „Sie werden jetzt in Ruhe sachlich und kritisch analysieren und die richtigen Maßnahmen ergreifen“, so Kind. „Dann bin ich sicher, dass beide gemeinsam und mit der Mannschaft schnell den Turnaround schaffen.“ Das Team habe in der Vorbereitung und zu Saisonbeginn starke Leistungen gezeigt, urteilte der Präsident des Klubs. An den ersten beide Spieltagen hatten die Niedersachsen bei Werder Bremen (1:1 und gegen Borussia Dortmund (0:0) beachtliche Unentschieden erzielt. Gegen RB Leipzig, den 1.FC Nürnberg, die TSG Hoffenheim und nun Frankfurt wirkte das Team allerdings bisweilen nicht konkurrenzfähig.

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