Bundesliga

Kind sieht Hannover am Scheideweg

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Hannover 96 befindet sich nach einer schwach verlaufenden Hinserie auf dem 17. Tabellenplatz. Das Team bestätigte den Abwärtstrend, der bereits im Januar vergangenen Jahres eingesetzt hat. Klubboss Martin Kind will dennoch einen von Vernunft geprägten Weg einhalten.

17 Treffer erzielt, 35 kassiert und mit nur zwei Siegen elf Zähler geholt: Hannover 96 trennt nur das minimal bessere Torverhältnis von Schlusslicht 1. FC Nürnberg. Das Heimspiel im Kellerduell gegen Fortuna Düsseldorf (0:1) verdeutlichte die komplette Misere des Teams. Hinten wird zu häufig gepatzt, im Mittelfeld fehlen Schnelligkeit und Kreativität und vorne – wenn der Ball überhaupt bis dorthin kommt – die Durchschlagskraft.

Leitet Hannover bereits den Neuaufbau in der 2. Liga ein?

Können diese Mängel alleine von Transfers im Winter behoben werden? Martin Kind wurde im kicker deutlich: „Ich will nach dem Ende des Trainingslagers nun wissen, ob mit dieser Mannschaft inklusive der bereits nachverpflichteten Nicolai Müller und Kevin Akpoguma sowie womöglich eines weiteren Neuen eine Perspektive besteht, die Klasse zu halten. Sonst müssten wir so ehrlich sein, schon jetzt den Neuaufbau in der 2. Liga einzuleiten.“

Breitenreiter fordert Verstärkung

Hannover befindet sich am Scheideweg. Trainer Andre Breitenreiter schreit förmlich nach neuen Akteuren und machte deutlich: „Wir haben zu wenig Personal, da ändert sich nichts und da muss ich auch inhaltlich in der Sache nicht zurückrudern.“ Doch Kind erinnert sich an die Saison 2015/16 und betonte: „So etwas darf und wird nicht noch einmal passieren.“ Rund zehn Millionen Euro nahmen die Niedersachsen in die Hand und holten Thomas Schaaf als Trainer und einige Nachkäufe. Am Ende stand der sang- und klanglose Abstieg und Schaaf war nach zehn Niederlagen in elf Partien bereits wieder Geschichte.

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