Bundesliga

Kind: Rede von Lizenz-Entzug „Panikmache“

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In einem vielbeachteten Interview mit fussball.news hat Aufsichtsratsmitglied Ralf Nestler erklärt, dass Hannover 96 durch die Satzungsänderung schlimmstenfalls der Lizenzentzug drohe. Präsident Martin Kind wischte diese Sorgen im Gespräch mit Bild beiseite.

„Das ist eindeutig Panikmache“, sagte Martin Kind. Er kritisierte Ralf Nestler für dessen Aussagen: „Es ist nicht zu akzeptieren, dass jemand aus dem Umfeld des e.V. das vorantreibt und damit verunsichert.“ Der Vereine mache nichts, „was die Lizenz von Hannover 96 infrage“ stelle. Dies sei nicht nur unvernünftig, sondern auch „Kapitelvernichtung“. Er betonte: „Da wird nur Stimmung gemacht.“

Kind rechnet höchstens mit Empfehlungen oder Auflagen seitens der DFL

Kind gehe nicht davon aus, dass die DFL Hannover tatsächlich dazu auffordere, die Satzung zurückzuändern: „Sie werden uns vielleicht Empfehlungen geben oder Auflagen.“ Der 74-Jährige kündigte an: „Wenn die aus unserer Sicht sinnvoll sind, werden wir das seriös diskutieren und umsetzen. Wenn es aus unserer Sicht nicht sinnvoll ist, dann werden wir uns positionieren.“

Nestler verweist auf Lizenzordnung

Nestler hatte vergangene Woche mit Verweis auf §10 der Lizenzordnung erklärt erklärt: „Dort steht auch die Verpflichtung, Änderungen von Satzungen der DFL unverzüglich mitzuteilen. Regeln sind nun einmal einzuhalten und nicht zu umgehen. Wenn der Mutterverein nicht mehr uneingeschränkt, die Betonung liegt auf uneingeschränkt, das Bestimmungsrecht ausüben kann, liegt ein Verstoß gegen die 50+1-Regel und damit gegen die Satzungen von DFB, DFL und NFV, zugleich auch ein Lizenzverstoß bei der DFL vor. Die Regularien sanktionieren das in der Lizenzordnung. Als eine schwerwiegende Verfehlung droht der Lizenzentzug.

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