Bundesliga

Khediras Fazit nach einem halben Jahr Augsburg

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Was sich wie ein Rückschritt anhört, entpuppte sich für Rani Khedira als richtige Entscheidung. Der Bruder von Weltmeister Sami hat nach seinem Abgang von Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig beim FC Augsburg wieder die Freude am Fußball entdeckt.

„Den ers­ten Schritt habe ich er­folg­reich ab­sol­viert. Ich komme nun auf meine Spie­le und durf­te 14 mal in der Bundes­li­ga auf­lau­fen, das war mein ers­tes gro­ßes Ziel“, zog Khedira eine zufriedenstellende Zwischenbilanz bei Bild. Der defensive Mittelfeldspieler kam ablösefrei von RB in die Fuggerstadt – und hat innerhalb von einem halben Jahr seinen Marktwert von 750.000 Euro auf 2,5 Millionen Euro verdreifacht.

Khedira will Hinrunde noch toppen

Khedira zeigte seine Vielfältigkeit, er absolvierte zwei Partien in der Innenverteidigung und wechselte fast wöchentlich zwischen defensivem und zentralem Mittelfeld hin und her. Der 23-Jährige zeigte auf anspruchsvollen Positionen klasse Leistungen und war ein Fundament für den Aufschwung der Augsburger. „Jetzt heißt es, die Hinrun­de mög­lichst zu top­pen: Ich möch­te die Feh­ler, die ich ge­macht habe, ab­stel­len, ein paar Dinge ver­bes­sern“, kündigte er forsch an.

Das erste Fazit ist durchweg positiv

Dazu zählt das Thema Verhalten in der Offensive: „So weit vorne habe ich im Pres­sing noch nie ge­spielt. Aber es macht auch sehr viel Spaß zu jagen.“ Khedira will zudem häufiger gefährlich im gegnerischen Strafraum auftauchen: „Ich habe vie­les neu für mich ent­deckt. Wenn ich jetzt noch das Tore schie­ßen lerne, habe ich noch mehr mit­ge­nommen.“ Sein rundum positives Fazit: „Ich glau­be schon, dass es bis­her mein größ­ter Kar­rie­re­sprung war.“

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