Bundesliga

Khedira erteilt Tunesien eine Absage

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Der tunesische Fußballverband wollte Rani Khedira mit zur kommenden Weltmeisterschaft nehmen. Dem afrikanischen Teilnehmer erteilte er nun jedoch eine Absage.

Rani Khedira wird nicht an der kommenden Weltmeisterschaft in Russland teilnehmen. „Gestern Abend habe ich dem tunesischen Verband mitgeteilt, dass ich für die WM absage. Es erfüllt mich mit Stolz, dass sie an mich gedacht haben. Aber ich bin in Deutschland geboren und spreche nur Deutsch. Das war ausschlaggebend“, sagte der Mittelfeldspieler des FC Augsburg am Mittwoch.

„Es war ein langer Entscheidungsprozess“

Khedira ist in Stuttgart geboren und besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft, hat jedoch auch tunesische Wurzeln. Der Fußballverband Tunesiens hatte aus diesem Grund bei dem 24-Jährige angefragt, ob er sich eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland vorstellen könne. „Es war ein langer Entscheidungsprozess. Ich trage beide Länder im Herzen, aber am Ende ist es für mich die richtige Entscheidung. Der tunesische Verband hat sehr verständnisvoll auf meine Entscheidung reagiert“, fügte Kedira an.

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