Bundesliga

Kempf: Verspätetes VfB-Debüt als Vorteil?

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Der VfB Stuttgart hat vor der Länderspielpause einen wichtigen Sieg beim 1.FC Nürnberg eingefahren. Zwar bleiben die Schwaben auf Tabellenplatz 18, doch stellten sie den Anschluss an das rettende Ufer her. Das gelang auch dank der starken Vorstellung von Marc Oliver Kempf.

Der Neuzugang vom SC Freiburg kam in Franken zu seinem Debüt für den VfB. Zuvor hatte er lediglich zweimal im Kader gestanden, war anschließend wochenlang mit Muskelfaserriss ausgefallen. Die Leidenszeit hatte aber wohl auch etwas Gutes, findet der Verteidiger selbst. „Wenn man davor in der Reha war und nicht so tief drinsteckt, bringt so ein neues Gesicht ja auch neue Motivation in die Mannschaft“, zitieren die Stuttgarter Nachrichten den 23-Jährigen. „Vielleicht war es gut, gerade zum jetzigen Zeitpunkt zurückzukehren.“

„Auch mal die Drecksarbeit gemacht“

Somit verpasste Kempf die wochenlange Negativserie, die sich auch nach dem Trainerwechsel zu Markus Weinzierl fortsetzte. Gegen den Club gelang endlich der Befreiungsschlag. Mit Kempf auf ungewohnter Linksverteidiger-Position. Der U21-Europameister machte seine Sache ordentlich und dürfte wohl auch nach der Länderspielpause gegen Bayer Leverkusen in der Startelf bleiben. „Jeder hat für den anderen auch mal die Drecksarbeit gemacht“, hat Kempf seinerseits das Erfolgsrezept der Schwaben ausgemacht. Der gebürtige Hesse war im Sommer nach vier Jahren in Freiburg ablösefrei zum VfB gewechselt. Er gilt als langfristiger Ersatz von Benjamin Pavard. Der Weltmeister dürfte den Klub im Sommer Richtung FC Bayern verlassen.

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