2. Bundesliga

Kempf unter Matarazzo: „Als Verteidiger mehr auf seine Grundtugenden besinnen“

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Der VfB Stuttgart bereitet sich dieser Tage in Marbella auf das Spieljahr 2020 vor. Durch einen neuerlichen Trainerwechsel dient das Camp in Spanien auch als Taktik-Grundkurs für die Spieler von Neu-Coach Pellegrino Matarazzo. Dessen Vorgänger Tim Walter war für einen recht eigenwilligen Spielstil bekannt. Marc Oliver Kempf scheint die Veränderung zu gefallen.

„Die Zweikämpfe sind wieder etwas mehr gefordert als der Spielaufbau“, zitieren die Stuttgarter Nachrichten den Spielführer. Unter Walter herrschte nach seiner Aussage viel Rotation zwischen den Mannschaftsteilen. Der Übungsleiter forderte so von Kempf und Co., dass sie sich aus ihrer tiefen Position in der Abwehr befreien und sich ins Angriffsspiel einschalten. Es ließ den VfB hin und wieder in der Defensive entblößt dastehen. „So kann man sich auch als Verteidiger mehr auf seine Grundtugenden besinnen“, sagt Kempf zur Spielidee von Matarazzo.

Kempf würde sich auch ohne Binde „reinhängen wie bisher“

An sich galt der U21-Europameister von 2017 als Profiteur von der Arbeit Walters. Er absolvierte unter dem vor Weihnachten entlassenen Trainer alle Spiele, in denen er zur Verfügung stand. Zweimal fehlte Kempf verletzt, drei Spiele verpasste er wegen einer Rotsperre. Immerhin war es auch Walter, der den Linksfuß zum Kapitän bestimmte. Mit Matarazzo sei bisher kein Gespräch darüber erfolgt, ob er die Binde abgeben müsse, so der Mittelhesse. „Aber selbst wenn sich etwas ändern würde, wäre das für mich kein Problem. Ich würde mich weiterhin reinhängen wie bisher“, versichert Kempf. Großen Grund für eine Veränderung gibt es aber eigentlich nicht. Dass der 24-Jährige unter Matarazzo seinen Stammplatz verlieren könnte, ist schließlich ziemlich sicher auszuschließen.

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