2. Bundesliga

Kempf: „Ich kämpfe mich wieder nach oben“

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Marc Oliver Kempf gehört zur letzten Europameister-Mannschaft der deutschen U21. 2017 stand er gegen Spanien im Finale in der Startformation. Neben Torhüter Julian Pollersbeck ist er der einzige aus der damaligen Elf, der heute in der 2. Bundesliga aktiv ist. Diesen Zustand will er mit dem VfB Stuttgart schnell korrigieren.

„Es tut manchmal schon kurz weh, das zu sehen oder darüber nachzudenken“, so der Verteidiger gegenüber Sport Bild, angesprochen auf den Erfolg von Teamkollegen aus der U21 von vor zwei Jahren. Einige von ihnen spielen in dieser Saison auf Europas großen Bühnen, während es für Kempf mit den Schwaben nach Heidenheim, Sandhausen oder Wehen Wiesbaden geht. „Ich nehme die Situation an und kämpfe mich wieder nach oben“, so der 24-Jährige. Immerhin ist er als einziger Europameister von 2017 Kapitän seiner Klubmannschaft.

„Da müssen wir durch“

„Natürlich ist es nicht schön, dass wir jetzt in der zweiten Liga sind. Aber da müssen wir jetzt durch“, gibt Kempf die Richtung für sein Team vor. Den Abstieg wiedergutzumachen sei das große Ziel der neuen Saison. Dabei befindet sich der VfB Stuttgart nach fünf Spieltagen auf einem ordentlichen Weg. Das Team ist noch ungeschlagen, liegt zwei Zähler hinter dem Hamburger SV auf Rang zwei. Noch sind dabei einige Anpassungsschwierigkeiten sichtbar. Nicht alle Ideen von Tim Walter haben sofort gegriffen.

Walter wie Streich

Die Impulsivität des neuen Chefcoachs ist für Kempf derweil keine große Umstellung. „Es gibt nicht viele Typen wie ihn“, sagt er zwar. „Ich bin da aber durch vier Jahre Freiburg einiges gewohnt.“ Walter und sein ehemaliger Trainer Christian Streich seien „beides keine, die mit dem Strom schwimmen“. Vielmehr versuchen sie, mit ihrer emotionalen Art ihre Meinung zu vertreten und ihre Teams zu unterstützen. Vor der vergangenen Saison war der Linksfuß ablösefrei von den Breisgauern ins Schwabenland gewechselt.

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