1. FC Nürnberg

Keller lobt Schleusener nach gelungenem Kurz-Debüt für den Club

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Der 1.FC Nürnberg hat zum Debüt von Jens Keller auf der Trainerbank am Sonntag ein torloses Remis im Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth geholt. Iuri Medeiros hatte in der Schlussphase die Top-Chance auf den Sieg. Für Fabian Schleusener wäre es mit einem Assist zum Traumeinstand geworden.

Der Angreifer hatte den Portugiesen perfekt in Szene gesetzt, dessen Abschluss ließ zu wünschen übrig. Auch so herrscht beim Club Zufriedenheit mit dem Kurz-Debüt des 28-Jährigen, der bislang mit Trainingsrückstand nach einem Schienbeinbruch aus dem Frühjahr nicht zur Verfügung gestanden hatte. „Er hat eine wahnsinnige körperliche Präsenz und eine gute Geschwindigkeit und ein gutes Kopfballspiel“, zitiert die Nürnberger Zeitung Keller. Für zwölf Minuten warf der Chefcoach Schleusener ins kalte Wasser.

„Das braucht schon noch Zeit“

„Er ist ein Spieler, der sehr positiv ist, und viel an sich arbeitet. Aber das braucht schon noch ein bisschen Zeit“, bremst Keller die Erwartungshaltung gegenüber dem Neuzugang vom SC Freiburg, der in der Vorsaison beim SV Sandhausen auf Leihbasis gespielt hatte. Da gelangen ihm in 26 Spielen zehn Tore, ein Jahr zuvor für den Karlsruher SC in der 3. Liga sogar 17 Treffer in 37 Spielen. Schleusener weiß also, wie der Ball über die Linie zu bringen ist. Beim 1.FC Nürnberg, mit 21 Saisontoren nach 14 Spielen im Mittelfeld der 2. Bundesliga unterwegs, können sie davon nur profitieren.

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