1. FC Nürnberg

Keller: „Kein einziger Spieler hat das Recht“ zu glauben, gegen Wehen wird es einfach

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Der 1.FC Nürnberg empfängt am Samstag den SV Wehen Wiesbaden zum 15. Spieltag der 2. Bundesliga. Die Partie ist nicht nur ein unerhofftes Duell zweier Teams im Abstiegskampf. Sondern auch die Heimpremiere für Neu-Trainer Jens Keller. Der warnt vor dem Schlusslicht.

„Wir haben bisher noch keine gute Saison gespielt, deshalb hat kein einziger Spieler das Recht, sich Gedanken darüber zu machen, dass es ein einfaches Spiel werden könnte“, zitiert die Nürnberger Zeitung den Übungsleiter. Ganz im Gegenteil erwartet Keller gar ein „unheimlich schweres Spiel“. Dafür macht er die Erwartungshaltung bei den Franken verantwortlich. Sie ist ungebrochen hoch, viele Hoffnungen konzentrieren sich dabei auf den neuen Chefcoach. Der hat immerhin beim Debüt im Frankenderby bei der SpVgg Greuther Fürth einen Punkt erzielt und die löchrige Defensive stabilisiert.

„Dann würde die Mannschaft ein Problem mit mir kriegen“

„Der Druck ist nicht weniger als im Derby. Wir müssen die gleiche Defensivleistung als Mannschaft zeigen wie in Fürth“, fordert Keller nun. Das Max-Morlock-Stadion soll dabei ein wichtiger Trumpf sein. Wenn die Mannschaft mit genug Willen auftrete, werde dies eine „tolle Stimmung“ erzeugen, ist Keller überzeugt. In dieser Beziehung stellt er eine klare Forderung an das Team des 1.FC Nürnberg. „Wenn die Mannschaft nicht gierig auf einen Sieg wäre, wäre das schlimm. Dann würde sie ein großes Problem mit mir kriegen.“ Der Club feierte den letzten seiner nur drei Saisonerfolge in der 2. Bundesliga am 30. September.

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