Bundesliga

Keine Perspektive bei Eintracht: Cavar sucht eine neue Herausforderung

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Marijan Cavar fristet bei Eintracht Frankfurt ein Schattendasein und hat keinerlei Chancen auf Einsätze. Dennoch lässt sich der bosnische U-21-Nationalspieler nicht hängen. Fest steht allerdings: für seine Entwicklung benötigt er dringend Spielpraxis.

Endlich wieder auf dem Feld stehen und 90 bosnische U-21-Nationalmannschaft als Kapitän auf das Feld führen: Marijan Cavar wird am Dienstag bei der Partie gegen Wales im Blickpunkt stehen. Bei Eintracht Frankfurt tendieren die Chancen auf Einsatzzeiten für den 21-Jährigen momentan hingegen Richtung Null. Die Konkurrenz im Mittelfeld ist gewaltig, der hessische Traditionsklub hat sich – auch bedingt durch den Pokalsieg und den Einzug ins Europa-League-Halbfinale – rasant entwickelt. In den Vorstellungen von Trainer Adi Hütter ist kein Platz mehr für Cavar.

Cavar lässt sich nicht hängen

Der auch für die Europa League nicht nominierte Mittelfeldspieler gibt in diesen für ihn schwierigen Monaten aber nicht auf. Cavar meistert die Situation bislang gut, lässt sich im Training nicht hängen und arbeitet, so weit es in den Übungseinheiten möglich ist, an seiner Weiterentwicklung. Klar ist aber auch: ohne Spielpraxis kann sich der zweifache A-Nationalspieler Bosniens auf Dauer nicht in den Vordergrund spielen.

Durchbruch in Frankfurt? Perpektive ist kaum vorhanden

Cavar will seinen Durchbruch nach fussball.news-Informationen am liebsten in Frankfurt, wo er noch bis 2021 unter Vertrag steht, feiern. Er fühlt sich in der Stadt wohl, genießt die tolle Atmosphäre im Stadion und sieht sich auch in der Mannschaft gut aufgehoben. Hütter lässt ihn nicht vollständig fallen, es gab auch ein Gespräch mit dem Spieler. Doch eine Perspektive kann der Österreicher ihm nicht bieten.

Im Sommer platzte ein Transfer

Bereits im Sommer stand Cavar, dessen Leihe zu NK Osijek nach ordentlichem Start nach dem Trainerwechsel enttäuschend endete, daher auch vor einem Abgang aus Frankfurt. Die Gespräche mit einem ausländischen Klub waren Ende August weit vorangeschritten, der Transfer beinahe schon perfekt. Doch kurz vor Toreschluss konnte der Deal nicht finalisiert werden, plötzlich schob der Vereinspräsident  den Riegel vor. Ein Wechsel kam somit nicht zustande, Cavar blieb in Frankfurt.

Schwieriger Transfermarkt im Winter

Es ist noch offen, wie es für den Mittelfeldspieler, der im Frühjahr unter Ex-Coach Niko Kovac bei der 1:4-Niederlage sein Debüt in der Bundesliga gab, zukünftig weitergeht. Konkrete Angebote oder Anfragen gibt es bislang noch keine. Das Wintertransferfenster ist schwierig und nur einen Monat bis 31. Januar geöffnet. Cavar könnte sich vorstellen, in die zweiten Liga oder in das benachbarte Ausland zu wechseln. Er hat zwar keine Angst vor der Konkurrenz in Frankfurt, doch das Thema Spielpraxis steht über allem. Ein Verbleib bis Sommer würde ihn daran nur hindern und die Lage weiter erschweren.

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