Bundesliga

Kein Stimmungsboykott – Hertha kann in Düsseldorf auf seine Fans zählen

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Aufgrund eines Stimmungsboykotts der Ultras herrschte in der Partie zwischen Hertha BSC und RB Leipzig große Ruhe im Berliner Olympiastadion. Im kommenden Spiel gegen Fortuna Düsseldorf wollen die Herthas-Ultras ihre Mannschaft aber wieder unterstützen.

Eine gespenstische Ruhe umgab das Berliner Olympiastadion am vergangenen Samstag. Die Hertha-Ultras reagierten auf das Banner-Verbot des Vereins mit einem Stimmungsboykott für die Begegnung mit RB Leipzig (0:3). Eine Reaktion auf die, so die Fans, „Kollektivstrafe“ der Herthaner Geschäftsführung.

Fan-Support in Düsseldorf

Wie immerhertha.de berichtet, heißt es aus Fankreisen, dass die Unterstützung der Mannschaft im kommenden Spiel gegen Fortuna Düsseldorf wieder aufgenommen werden soll. 3.000 Berliner Fans reisen nach Düsseldorf, darunter die Ultras, die nach einwöchiger Pause wieder Stimmung machen wollen. Eventuell ist die Entscheidung auf das Gespräch zwischen Fanvertretung und Geschäftsleitung zurückzufahren. 20 Vertreter verschiedener Hertha-Fangruppierungen trafen sich am Donnerstag mit der Geschäftsführung der „alten Dame“ im Rahmen eines „runden Tisches“. Über die Ergebnisse des Treffens wurde Stillschweigen vereinbart.

Dardai versteht die Situation nicht

Herthas Trainer Pal Dardai äußerte sich am Donnerstag in der Spieltags-Pressekonferenz zu der Situation mit den eigenen Fans und wies auf den Effekt für die Mannschaft hin: „Herthaner gegen Herthaner, das verstehe ich nicht. Ich hoffe, dass eine schnelle Lösung kommt. Umso schneller, desto besser – das Thema soll in der Kabine nicht zum Störfaktor werden“, warnte der Ungar.

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