Bundesliga

Kein Rückschritt – Zuber erklärt seine Entscheidung für den VfB

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Der VfB Stuttgart hat auf seiner Suche nach Verstärkungen am Mittwoch einen Teilerfolg vermelden können. Steven Zuber kommt auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim zu den Schwaben. Er erklärt, warum er sich statt des Rennens um Europa für den Abstiegskampf entschieden hat.

„Von einem Rückschritt würde ich überhaupt nicht sprechen“, so der Schweizer gegenüber der Bild-Zeitung. „Stuttgart spielt eigentlich einen guten Fußball in einem coolen System. Das passt gut zu mir.“ Der 27-Jährige ist äußerst vielseitig, was ihm im Kraichgau allerdings zum Verhängnis wurde. Trainer Julian Nagelsmann bot ihn auf unterschiedlichen Positionen auf. Zuber war so etwas wie sein Schweizer Armeemesser. Doch er will sich auf eine Rolle festlegen, beim VfB auf dem offensiven Flügel spielen. „Deswegen habe ich einen Wechsel in Erwägung gezogen“, gibt Zuber unumwunden zu.

Weinzierl traut ihm „wichtige Rolle“ zu

Deshalb dürfte den Nationalspieler freuen, dass sein neuer Trainer es ähnlich sieht. Zwar erkennt auch Markus Weinzierl die Vielseitigkeit Zubers, will ihn aber vor allem links vorne einsetzen. „Er stellt eine klare Verstärkung für uns dar“, zitieren die Stuttgarter Nachrichten Weinzierls Lob für die Leihgabe. „Mit seiner Schnelligkeit, Wucht und Dynamik wird er uns weiterhelfen.“ Der VfB-Coach traut dem Neuzugang gleich „eine wichtige Rolle in der Offensive“ zu. Allerdings verpasst Zuber wegen einer Sprunggelenksverletzung das Trainingslager in La Manga (Spanien). Dem Lokalblatt zufolge ist auch sein Einsatz zum Rückrundenauftakt gegen Mainz 05 fraglich.

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