1. FC Nürnberg

Kein „Jubel-Verbot“! Derbygestählter Geis will Ex-Klub nicht verschonen

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Johannes Geis ist beim 1. FC Nürnberg auf Anhieb zum Führungsspieler aufgestiegen und aus der Startelf auch unter dem neuen Trainer Jens Keller nicht wegzudenken. Am kommenden Spieltag steht das Derby gegen Greuther Fürth auf dem Plan.

Es lief die 27. Spielminute an diesem milden Frühlingstag im April im Frankenderby zwischen dem 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth. Der damals nur Insidern bekannte Johannes Geis nahm ein Zuspiel von Edgar Prib auf und verwandelte mit seinem satten Schuss in den Winkel. Es war sein erstes Bundesligator, bedeutete zugleich den 1:0-Erfolg und sorgte für etwas Entschädigung für eine insgesamt ganz schwach verlaufende Spielzeit der Kleeblättler.

„Jeder ist extrem motiviert“

Auch diesmal steht ein wichtiges Duell auf dem Programm, Geis tritt nun aber im Trikot der Nürnberger auf. Dort überzeugt der robuste Mittelfeldmann, neun Scorerpunkte stehen bereits auf dessen Konto. Er sagte dem kicker: „Jeder ist extrem motiviert, gibt Gas und tut alles dafür, dass wir aus der Situation herausfinden.“

Geis erteilt sich kein Jubel-Verbot

Geis ist derbygestählt, auch beim FC Schalke 04 stand er gegen Borussia Dortmund auf dem Feld. Ob Jens Keller die Weichen stellen kann? „Er redet viel mit uns, pusht uns, unterbricht viel, ist auch energisch. Das brauchen wir jetzt“, lobte der gebürtige Schweinfurter den neuen Coach. Sollte ihm in der alten sportlichen Heimat sein sechster Saisontreffer gelingen, dann wird er sich darüber auch freuen. Ein Jubelverbot erteilt sich Geis nicht: „Weil es einfach wichtig ist in unserer Situation.“

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