Borussia Dortmund

Kehl: Deshalb glaubt Kehl nicht an einen Absturz wie in der Vorsaison

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Borussia Dortmund hat nach dem herausragenden 4:2-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen die Tabellenführung übernommen. Vor einem Jahr stand der BVB ebenfalls ganz oben – und stürzte danach gnadenlos ab. Lizenzspielleiter Sebastian Kehl sieht diese Gefahr diesmal nicht.

Drei Punkte Vorsprung auf den FC Bayern München und ein Torverhältnis von 19:1 – so lautete die Bilanz in der Saison 2017/18 nach sechs Partien. Ein Zähler vor dem deutschen Rekordmeister und eine Trefferdifferenz von 19:5 – so ist der aktuelle Stand. Was vor einem Jahr folgte, war ein Einsturz, der den Klub erschütterte und am Ende nur durch den Einzug in die Champions League als Tabellenvierter beruhigt werden konnte.

Kehl glaubt nicht an Einbruch

„Das wird uns diesmal nicht passieren“, sagte Kehl dem kicker voller Überzeugung. Der ehemalige Profi erkennt deutliche Unterschiede zwischen der Borussia in der vergangenen Spielzeit und dem BVB, wie er derzeit auftritt: „Die Mannschaft ist defensiv stabiler und mental gefestigter. Das gibt ihr Halt, ebenso wie die Gewissheit, dass wir immer für Tore gut sind.“

Mentalität und ein starker Stürmer

Die Borussia hat im Sommer mit Axel Witsel und Thomas Delaney – wenngleich der Däne noch nicht in Topform agiert – Mentalität hinzugekauft, die dem jungen Team in schwierigen Phasen hilft. Ganz vorne agiert mit Paco Alcacer ein spielstarker, enorm intelligenter Angreifer, der Treffer einleitet und eiskalt vollstreckt. Die Mischung stimmt offenbar und mit Favre steht ein Coach an der Seitenlinie, der das Potenzial ausschöpfen kann. Die Hoffnung auf einen spannenden Titelkampf wird somit genährt.

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