Borussia Dortmund

Kehl bestätigt: Keine Ausstiegsklausel bei Sancho

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Die Vertragsverlängerung von Jadon Sancho bis 2022 wurde bei Borussia Dortmund mit großer Euphorie begleitet. Lizenzspielleiter Sebastian Kehl äußert sich zu den Formalitäten.

Angesprochen auf die Frage, ob der neue Kontrakt von Sancho eine Ausstiegsklausel habe, antwortete Kehl gegenüber Sky: „Nein!“ Damit bleibt der BVB der Linie treu, die Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Mai 2013 ausgerufen hatte: „Es wird künftig bei Borussia Dortmund keine Ausstiegsklauseln mehr geben.“ Es sei das Ziel, so Kehl weiter, „Spieler so lang wie möglich hier zu binden.“

Die Suche nach der richtigen Balance

Der Lizenzspielleiter verwies allerdings auch darauf, dass es für die Topspieler auch diverse Anfragen gebe: „Da müssen wir zum jeweiligen Zeitpunkt entscheiden, ob ein Verkauf Sinn macht oder nicht.“ In den vergangenen Jahren ist die Borussia mit dieser Strategie gut gefahren, alleine die Transfers von Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembele brachten knapp 200 Millionen Euro ein.

Dortmund wird Topspieler immer wieder abgeben müssen

„Die Gefahr, einen Topspieler wie Sancho zu verlieren, besteht natürlich immer“, gab Kehl zu. Der Engländer wurde mit 18 Jahren erstmals in den Kader der Nationalmannschaft berufen, er war in neun Pflichtspielen für den BVB an acht Toren beteiligt. Sanchos Marktwert wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt – ein Ende ist, wie seine starke Partie in der Champions League gegen den AS Monaco (3:0) zeigte, noch nicht in Sicht.

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