2. Bundesliga

Kauczinski will gegen Sandhausen die Serie ausbauen

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Der FC St. Pauli holte in der englischen Woche sieben Punkte, ist aktuell Tabellenachter. Gegen den Tabellensechzehnten Sandhausen (13.30) soll die Serie auf vier ungeschlagene Spiele ausgebaut werden. Die Vorschau von fussball.news.

Für das heutige Spiel hat Markus Kauczinski einen Wunsch: „Wir wollen unsere Fans glücklich machen, ein gutes Spiel zeigen und am Millerntor gewinnen“, sagte St. Paulis Trainer auf der Pressekonferenz vor der Partie. Leicht wird das nicht werden, schließlich sei Sandhausen ein „kompakter und unangenehmer Gegner“, deswegen erwartet der 48-Jährige ein „enges, umkämpftes und hartes Spiel“. In diesem muss er auf Marc Hornschuh, Luca Zander und Waldemar Sobota verzichten. Richard Neudecker, Jan-Marc Schneider und Florian Carstens sind fraglich. Allerdings könnten Jan-Philipp Kalla, Sami Allagui und Henk Veerman Optionen für die Startelf sein. Die beiden letzteren werden wohl von Anfang an im Sturm agieren, Allagui habe „gut trainiert“, so Kauczinski und Veerman ist mit drei Treffern einer der erfolgreichsten Hamburger Torschützen. Der Niederländer sei überdies nach der Geburt seines Sohnes „mit der Sonne im Herzen aus Holland zurückgekehrt“ und wirke nicht müde.

Kocak fehlen einige Spieler

In Sandhausen ist die Stimmung nach dem 0:1 gegen Tabellennachbar Magdeburg am letzten Wochenende schlechter. Er und die Mannschaft wollen diesen Tag „so schnell wie möglich vergessen“, erklärte Trainer Kenan Kocak auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Die Niederlage sei ein „Blackout zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt gewesen“. Verzichten muss er gegen St. Pauli auf Philipp Förster und Rúrik Gíslason sowie die Langzeitverletzten Ken Gipson (Bänderriss in der Schulter) und Marcel Schuhen (Riss des Syndesmosebandes im linken Fuß) sowie Nejmeddin Daghfous (Reha nach Kreuzbandriss) und Tim Knipping ((Reha nach Unterschenkelbruch). Möglicherweise gibt es gegen die Hamburger personelle Umstellungen: „Bei einem Kader von 30 Spielern und in erster Linie Menschen, ist es Woche für Woche so, dass es Enttäuschungen gibt. Das gehört zu meinem Job dazu. Trotzdem ist jeder Spieler ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und wird gebraucht“, erklärte Kocak.

Vorfreude auf den „Hexenkessel“

Gegen eine „sehr gute Mannschaft mit hoher individueller Klasse“, wie es Pauli sei, hat Kocak bereits einen „Plan“, um sich mit seiner Mannschaft von den Abstiegsrängen zu entfernen. Vorfreude herrscht beim 37-Jährigen aufgrund der zu erwartenden Stimmung am Millerntor: „Mit den Fans im Rücken wird das am Sonntag ein Hexenkessel, auf den wir uns aber freuen.“

About Stefan Katzenbach

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