2. Bundesliga

Kauczinski: St. Pauli lässt sich nicht mehr unterkriegen

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Der FC St. Pauli hat seine Tabellenführung am Montagabend nach dem 1:0-Sieg des Hamburger SV gegen den 1.FC Köln abgeben müssen. Dennoch können die Kiezkicker mit Stolz auf die letzten Wochen zurückschauen. Trainer Markus Kauczinski bewahrt die Ruhe.

„Wir müssen nicht ausflippen“, zitiert die Bild-Zeitung den 48-Jährigen. „Es ist alles noch sehr eng und zerbrechlich. Runterspielen müssen wir es aber auch nicht.“ 16 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen sind eine beachtliche Bilanz. Den gebürtigen Gelsenkirchener freut dabei besonders, dass sein Team auf die Niederlage gegen Holstein Kiel die passende Antwort gab. „Wir lassen uns nicht mehr so leicht unterkriegen“, freut sich Kauczinski nach dem 2:1 bei Arminia Bielefeld. „Der Sieg jetzt war wichtig für das Fortkommen in der Saison“, ist er sich sicher.

Souverän „spielt kaum einer“

Das große Selbstvertrauen kommt den Hamburgern gerade recht. Bis zur Winterpause treffen die Boys in Brown auf gleich vier Verfolger, die aktuell die Ränge fünf bis neun belegen. Kauczinski erwartet weiterhin enge Spiele, die in den Details entschieden werden. „Ein frühes Tor, dann ein zweites und drittes nachlegen, das wäre souverän“, erklärt er. „Aber so spielt kaum einer. Wir reihen uns da mit ganz vielen Mannschaften ein.“ Das wird auch beim Blick auf die Tabelle klar. Mit einem Torverhältnis von 18:17 Treffern liegt St. Pauli nicht einmal in der ersten Hälfte der 2. Bundesliga. Die Mannschaft von Kauczinski hat dafür in den knappen Duellen regelmäßig das bessere Ende auf ihrer Seite gehabt: Fünf der sieben Saisonsiege gelangen mit einem Tor Vorsprung.

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