2. Bundesliga

Kauczinski: St.-Pauli-Coach mit Derby-Nullnummer einverstanden

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Der FC St. Pauli hat im Derby gegen den Hamburger SV auswärts einen Punkt geholt. Beim torlosen Unentschieden waren die Kiezkicker in letzter Sekunde sogar einem Dreier näher, als es die favorisierten Rothosen über 90 Minuten waren. Trainer Markus Kauczinski war durchaus zufrieden mit seinem Team.

„Das Ergebnis geht für mich in Ordnung“, so der gebürtige Gelsenkirchener nach der Partie. „Unser Ziel war es, die Offensive des HSV aus dem Spiel zu nehmen.“ Dies gelang ausnehmend gut, der Bundesliga-Absteiger kam nur zu wenigen echten Torchancen. Allerdings hätte Kauczinski gerne mehr Offensivakzente seiner eigenen Mannschaft gesehen. “ Allerdings haben wir selber 15 bis 20 Minuten gebraucht, um selbst Aktionen nach vorne zu haben.“ In der Schlussphase ließ sein Team die ein oder andere Kontersituation liegen und verpasste schließlich in Person von Cenk Sahin aus 40 Metern ein Traumtor zum Auswärtssieg.

Sieben Punkte in zehn Tagen

„Ich war mit Herz, Leidenschaft und Verstand meiner Mannschaft sehr zufrieden“, ließ Kauczinski wissen. Angesichts des zwischenzeitlichen Negativlaufs der Kiezkicker mit dem Aus im DFB-Poakl und drei Liga-Niederlagen in Serie kann der 48-Jährige mit den zuletzt gezeigten Leistungen insgesamt durchaus einverstanden sein. „Wir haben aus den drei Spielen in zehn Tagen sieben Punkte geholt. Das ist absolut okay.“ Mit 13 Punkten hielten die Boys in Brown zudem den Anschluss an die Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Auf den Lokalrivalen auf Rang Drei fehlt den St. Paulianern zum Beispiel nur ein Punkt.

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