2. Bundesliga

Kauczinski: Keine Angst vor Massen-Exodus bei St. Pauli

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Der FC St. Pauli tritt in der 2. Bundesliga etwas auf der Stelle, bleibt aber im Rennen um die Aufstiegsplätze. Zuletzt gelang dreimal in Folge nur ein 1:1, die Hanseaten stehen dennoch auf Rang vier. Langfristig planen kann der Klub aber nicht nur seine Liga-Zugehörigkeit noch nicht. 14 Spieler haben auslaufende Verträge. Markus Kauczinski macht das jedoch keine Sorgen.

„Wir werden sicher mit Spielern verlängern können, wenn auch nicht mit allen“, gibt sich der Cheftrainer gegenüber dem kicker gelassen. Aber dann kommen Neue, das gehört dazu.“ Tatsächlich sind größere Kader-Umbrüche in der 2. Bundesliga keine große Seltenheit. „St. Pauli ist total attraktiv für Spieler, die den nächsten Schritt gehen wollen“, ist sich Kauczinski sicher. Diese Attraktivität würde der Kiezklub auch gegenüber den eigenen Spielern steigern, wenn er ernstlich um den Aufstieg mitspielen sollte. Dafür sollte am Montagabend im Verfolgerduell beim VfL Bochum etwas herausspringen.

Kauczinski will keinen Poker „bis in den Mai hinein“

„Unabhängig davon, wie am Ende die einzelnen Entscheidungen ausfallen, ist zu spüren, dass hier eine große Identifikation mit dem Verein und der Aufgabe herrscht“, erklärt Kauczinski. Dass die ungeklärte Zukunft vieler wichtiger Spieler einen negativen Einfluss auf die Saison nimmt, scheint er auszuschließen. „Natürlich müssen wir sehen, dass wir ab einem gewissen Zeitpunkt Klarheit haben, dass nicht überall bis in den Mai hinein gepokert wird“, so der gebürtige Gelsenkirchener dennoch. Zu den Spielern mit auslaufenden Verträgen gehören Leistungsträger wie Christopher Avevor, Jeremy Dudziak, Richard Neudecker und Philipp Ziereis.

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