2. Bundesliga

Kauczinski hält mit St. Pauli an bescheidenen Zielen fest

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Trotz des späten Ausgleichstreffers durch Jahn Regensburg hat der FC St. Pauli auch nach dem 14. Spieltag der 2. Bundesliga Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen. Markus Kauczinski will die Saisonziele deshalb aber nicht nach oben korrigieren.

„Unser Ziel bleibt es, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen und einen Platz unter den ersten sechs Teams anzugreifen“, erklärt der Trainer der Hamburger gegenüber Sport Bild. „Wir haben erkannt, dass wir mit jedem Team der 2. Liga mithalten können“, zeigt er sich dennoch erfreut über die Entwicklung seiner Mannschaft. Der gebürtige Gelsenkirchener erhielt als Lohn seiner Arbeit mit den Kiezkickern in der vergangenen Woche einen neuen Vertrag, der ihn bis 2020 an den Klub bindet. Seine Bescheidenheit im Bezug auf die Saisonziele kommt nicht von ungefähr. Schließlich hat das Kauczinski-Team nur drei Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zehn.

„Diese Denkweise darf sich nicht verfestigen“

Der 48-Jährige erinnert außerdem an die Niederlagenserie nach starkem Auftakt in die neue Saison. „Danach fühlten wir uns von der Stimmungslage her direkt in die vergangene Saison versetzt, als es holprig lief.“ Tatsächlich gelang erst am 33. Spieltag die Rettung vor der Relegation oder gar dem direkten Abstieg. „Wir haben danach in Ingolstadt gewonnen, ich bin dort nach dem Spiel vom Platz gegangen und habe gedacht: Das war purer Abstiegskampf! Die Jungs haben das in der Zeit auch gespürt. Aber genau diese Denkweise darf sich nicht verfestigen.“ St. Pauli soll also die Mischung aus der nötigen Demut und dem nötigen Selbstbewusstsein finden. Gleichwohl wird es für Kauczinski wohl schwierig, weiterhin vom einstelligen Tabellenplatz zu reden, wenn sich sein Team auch in der Winterpause noch in der Nähe der Aufstiegsplätze befinden sollte.

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