Bundesliga

Karriereende von Adler? Das sagt Schröder

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Aus Mainz berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Rene Adler hat am Rande des Sportbusiness-Events „Spobis“ erstmals offen über ein mögliches Karriereende gesprochen. Sportvorstand Rouven Schröder äußerte sich vorsichtig zur Zukunft des Torhüters beim FSV Mainz 05.

Rouven Schröder wurde ganz ernst in dem Moment, als er von fussball.news gefragt wurde, ob man Rene Adler wieder auf dem Feld sehen werde. „Wir haben ihn schon wieder auf dem Feld gesehen – auf dem Trainingsfeld. Es gibt ja viele verschiedene“, antwortete der Sportvorstand des FSV Mainz 05. Anlass für das Thema gab Adler selbst, der auf der „Spobis“ zu einer möglichen Fortsetzung der Karriere offen sagte: „Ich habe in den letzten 18 Monaten wenig gespielt, hatte zwei schwere Verletzungen. Da bin ich Realist genug, dass das Karriere-Ende in den Gedanken eine Rolle spielt!“

Schröder lässt Adler „alle Zeit der Welt“

Von Mainz, so Schröder weiter, „kriegt Rene alle Zeit der Welt, die er braucht, um sich fit zu machen“. Adler habe diesen Anspruch selbst an sich gerichtet, wie es weitergeht „werden wir in der Entwicklung sehen“. Der erfahrene Schlussmann sei für den Klub ein „ganz wichtiger Ansprechpartner“ und er „ist erfahren geung, um solche Sachen selbst zu kommunizieren. Wir haben ein ganz vertrautes Verhältnis.“ Der 34-Jährige kam im Sommer 2017 ablösefrei vom Hamburger SV und war sofort der erhoffte Führungsspieler.

Adlers Karriere geprägt von Verletzungen

Allerdings war Adlers Karriere immer wieder von schweren Verletzungen geprägt. Auch bei den Rheinhessen verpasste er bislang 30 Pflichtspiele, permanent gab es gesundheitliche Rückschläge. Dennoch sei der ehemalige Nationaltorhüter wichtig für die Kabine und die jungen Schlussmänner um Florian Müller und Robin Zentner, die allesamt auch durch ihn besser geworden seien: „Die Entwicklung der Torhüter zeichnet auch seine Arbeit aus. Er gibt viel Input und wir sind sehr froh, dass er hier ist.“ Ob Adler noch einmal auflaufe, wollte Schröder nicht prognostizieren: „Er hat eine komplizierte Verletzung. Wir gehen Schritt für Schritt. Alles andere wäre ein Wort zu viel.“

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