Bundesliga

„Kann nicht glauben, was der Junge sich antut“ Stepanovics harsche Jovic-Kritik

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Luka Jovic wechselte im vergangenen Sommer für 60 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Real Madrid. Bislang kam er allerdings nicht an Karim Benzema vorbei. Überdies sorgte er unlängst für Schlagzeilen, als er die verordnete Quarantäne nicht einhielt. Dragoslav Stepanovic sorgt sich um seinen Landsmann.

Gegenüber der serbischen Zeitung Kurir sagte Stepanovic: „Er (Luka Jovic, Anmerk. d. Red.) ist der Einzige, der alles tut, um seine Karriere zu ruinieren.“ Der ehemalige Kulttrainer von Eintracht Frankfurt  vermisst wohl auch ein wenig Dankbarkeit bei Jovic, dieser könne von Glück reden, „dass Adi Hütter ihm bei der Eintracht die Möglichkeit gegeben und ihm zum größten Transfer der serbischen Geschichte verholfen hat.“ Stepanovic könne „nicht glauben, was der Junge sich antut.“

Ärger über Jovics Unverständnis

Luka Jovic war letzte Woche zur Geburtsfeier seiner Freundin nach Belgrad geflogen, obwohl die gesamte Mannschaft Real Madrids aktuell unter Quarantäne steht. Im Anschluss erklärte der 22-Jährige einen Corona-Test absolviert zu haben, der negativ war. Deswegen habe er geglaubt reisen zu dürfen, auch mit Erlaubnis des Klubs. Überdies schrieb Jovic auf Twitter, es tue ihm leid, „dass einige Menschen ihren Job nicht professionell gemacht und mir keine speziellen Anweisungen gegeben haben, wie ich mich während meiner Isolation verhalten soll“. Eine Aktion die Dragoslav Stepanovic nicht nachvollziehen kann: „Sie sagen dir, dass es eine Sperre gibt und du tust so, als hättest du nichts verstanden!“, kritisierte er. „Da hält man lieber die Klappe. Ich kann nicht glauben, dass er so etwas getan hat“, so der 71-Jährige.

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