Bundesliga

Kahn will bei Bayern „eigenen Weg finden“ und weiß: „Das funktioniert nicht von Tag eins“

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Noch rund drei Monate dauert es, bis Oliver Kahn seine Tätigkeit im Vorstand des FC Bayern aufnimmt. Zwei Jahre soll er sich einarbeiten, 2022 den Vorsitz von Karl-Heinz Rummenigge übernehmen. Der ehemalige Kapitän der Münchner betont, wie wertvoll er diese Eingewöhnungszeit findet.

„Man muss mir ja auch zugestehen, den eigenen Weg zu finden“, so der frühere Nationaltorhüter gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten. „Das funktioniert nicht von Tag eins.“ Deswegen vermeide er es, in großen Interviews klare Zukunftsvisionen zu äußern. Die Botschaft ist eindeutig: Kahn versteht die zwei Jahre als gewöhnliches Vorstandsmitglied als Lehrjahre. „Deshalb war es mir ja auch ein Bedürfnis darauf hinzuweisen, dass man da erst hineinwachsen muss“, so der Karlsruher.

Keine kleine Herausforderung

Trotzdem, oder gerade deshalb, kann Kahn seinen Einstieg kaum mehr abwarten. Alsdann will er sich ab Januar einen guten Überblick verschaffen. „Dann werde ich mir die Strukturen und alles andere anschauen. Dazu gehört auch Kommunikation“, betont der 50-Jährige. Insofern versteht er es aktuell nicht als seine Aufgabe, sich über die Medien vorab zu profilieren. Im Gegenteil, Kahn weiß, dass er die Fähigkeit aufbringen muss, sich zurückzunehmen. Die Bereitschaft zum Lernen sei bei ihm sehr ausgeprägt. Grundsätzlich ist dem langjährigen Stammkeeper des FC Bayern klar, dass es „kleinere Herausforderungen im Leben“ gebe, als beim Rekordmeister einzusteigen. „Aber ich war auch immer ein Mensch, der diese bewusst gesucht hat.“

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