3. Liga

Kämpfernatur? Bierofka spricht über seine schlimmste Zeit als Profi

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Daniel Bierofka legt große Leidenschaft an den Tag, um seinen Herzensklub 1860 München im Profifußball wieder nach oben zu führen. Kraft gibt dem Löwen-Coach dabei auch eine Erfahrung, die er einst als Profi gemacht hat.

Als Spieler des VfB Stuttgart erlitt Daniel Bierofka im Jahr 2005 bei einem Testspiel einen Schien- und Wadenbeinbruch. Im Krankenhaus wurde „Biero“ not-operiert, doch es folgte gleich der nächste Rückschlag. Bierofka berichtete in der BR-Sendung Blickpunkt Sport nun: „Ein multiresistenter Bakterienstamm kam in den Knochen, in der Folge hatte ich eine Knocheneiterung. Ich blieb vier Monate im Krankenhaus und wurde zwölf Mal operiert. Mir ist am Ende ein Ersatzknochen eingesetzt worden.“

Karriere am Scheideweg?

Die Gesundheit gerettet, doch die Karriere von Bierofka als Profi-Fußballer schien vorzeitig beendet zu sein. „Ich habe nicht gewusst, wie es weitergeht“, sagte Bierofka und führte aus: „Ich habe mich damals zum ersten Mal infrage gestellt: Schaffe ich es nochmal? Oder nicht!?“ Das Comeback glückte ihm! Im März 2006 war der linke Flügelspieler wieder zurück auf dem Feld und kam in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen wieder zum Einsatz. Stolz stellte der 39-Jährige am Sonntagabend fest: „Ich bin in den Profibereich zurückgekehrt.“ Doch wie glückte ihm diese Energieleistung? „Ich habe damals zu mir gesagt: Du musst jetzt kämpfen und an eine Rückkehr glauben!“ Reine Willenssache also – und diese positive Erfahrung ist für Bierofka noch heute eine große Antriebsfeder seiner Arbeit. Bierofka bekräftigte: „Dieser Glaube trägt mich auch jetzt, weil ich weiß: Wenn man für etwas kämpft, kann man sein Ziel auch erreichen.“

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