Bundesliga

„Juwel“ Barkok will gegen Eintracht glänzen

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Aymen Barkok hat bei Fortuna Düsseldorf einen persönlichen schweren Start erlebt, er zog sich eine Innenbandverletzzung in der Vorbereitung u und fiel wochenlang aus. Seine Rückkehr auf den Platz steht bevor – ausgerechnet gegen seinen Heimatverein Eintracht Frankfurt.

Während viele seiner Kollegen die Commerzbank-Arena nur aus dem Fernseher kennen und noch wenig Bundesligapraxis gesammelt haben, kennt Aymen Barkok das Stadion und Umfeld aus dem Effeff. Er feierte im November 2016 unter dem damaligen Trainer Niko Kovac einen Traumeinstand und traf als Einwechselspieler bei Werder Bremen zum späten Siegtreffer (2:1). Der Kroate bezeichnete den Mittelfeldspieler einst als „Juwel.“

Besonderes Debüt?

„Es würde ja super passen, wenn ich mein Fortuna-Debüt ausgerechnet gegen die Eintracht geben könnte“, zitierte der kicker Barkok. Bei den Hessen erlebte er in der vergangenen Spielzeit einen Karriere-Knick, er kam nur zehnmal zum Einsatz und pendelte zumeist zwischen Bank und Tribüne. Die richtige Balance fehlte zu häufig im Spiel, wenn der 20-Jährige dann eingewechselt wurde, agierte er hektisch und ohne Struktur.

Funkel setzte bislang auf Stabilität

Durch das einjährige Leihgeschäft will Barkok wieder in die Spur finden und seine Stärken ausspielen: „Ich versuche immer, mutig zu spielen, auch mal den Abschluss zu suchen.“ Vor allem in seinen ersten Partien als Profi zeigte er, welche Fähigkeiten in ihm schlummern, seine Treffer gegen Bremen und Mainz 05 (3:0) waren ein Ausdruck dessen. Ob Trainer Friedhelm Funkel ausgerechnet in Frankfurt auf Barkok setzt ist ungewiss, bislang setzte sich das Mittelfeld vor allem aus Kämpfern, die Stabilität gewährleisten, zusammen. Mit dem Techniker kämen hingegen ein Offensivelement – und der Risikofaktor hinzu.

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