Bundesliga

Jovic: Mit „Disziplin und harter Arbeit“ die Karriere vorantreiben

on

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Luka Jovic zählt aktuell bei Eintracht Frankfurt zu den auffälligsten Spielern der Bundesliga. Er will weiter an sich arbeiten und sich in den Länderspielen für die Nationalmannschaft anbieten.

Luka Jovic gilt als größtes Talent in Serbien. Schon in jungen Jahren wurde er mit dem kolumbianischen Topangreifer Radamel Falcao verglichen. Umso größer ist der Hype im Land nach Jovics Durchbruch in der Bundesliga. Neun Tore in der Bundesliga, deren drei in der Europa League: Der 20-Jährige ist vollständig angekommen bei Eintracht Frankfurt und hat sich im Vergleich zu seinem Debütjahr (acht Ligatreffer und das wichtige Tor zum 1:0 im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Schalke 04) noch einmal gesteigert.

Jovic freut sich über Interesse der Serben

„Ich freue mich darüber, dass die Serben mich verfolgen und sich für die Eintracht interessieren“, sagte Luka Jovic im Gespräch mit der serbischen Plattform Sport Klub. Er selbst sagt, dass er mit Spielern auf „Topniveau“ noch nicht zu vergleichen sei. Aber: „Ich muss einfach so weitermachen wie bisher. Ich glaube, dass ich dann eine glänzende Karriere vor mir habe.“ In seiner Zeit bei Benfica Lissabon, als er in die zweite Mannschaft abrutschte und auch dort nicht Stammspieler war, sei er – wie er einst verriet – noch etwas bequemer gewesen.

Nationalmannschaft im Fokus

So ganz ist dieser Hang auch in Frankfurt noch nicht ausgetrieben worden, auch Sportvorstand Fredi Bobic kitzelte ihn zuletzt und ließ anklingen, dass er hier und da noch mehr machen müsse. Dennoch hat Jovic verstanden, worauf es ankommt: Auf „Disziplin und harte Arbeit“. So wolle er sich auch als jüngster Spieler der Nationalmannschaft für „weitere Minuten anbieten.“

Erinnerung an die WM in Russland

Im Nations-League-Spiel gegen Montenegro hofft er am Samstag (15 Uhr) auf sein drittes Länderspiel. Sein letztes für die A-Nationalmannschaft war ein ganz besonderes. Jovic wurde wenige Minuten vor dem Ende im dritten Gruppenspiel gegen Brasilien (0:2) eingewechselt. Das Ausscheiden konnte er zwar nicht verhindern, dennoch habe ihn dieser Moment „motiviert. Das war ein einmaliges Erlebnis für mich.“

Der Aufstieg von Jovic

Die nächsten Schritte sollen jetzt folgen: Jovic hat sich mit teilweise überragenden Leistungen in der Bundesliga in den Fokus der ganz großen Klubs gespielt. Er ist beidfüßig, kopfballstark, mit einem überdurchschnittlichen Antritt gesegnet – und vor dem Tor gnadenlos effektiv. Die Frankfurter können die Kaufoption für ihn bis Ende April ziehen, rund acht bis zwölf Millionen Euro werden dann fällig. Ein Schnäppchen für einen Spieler, dessen Marktwert Spielerberater Karlheinz Förster auf rund 60 Millionen Euro taxiert.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.