2. Bundesliga

Jansen stellt klar: Aufstieg „kein wirtschaftlicher Zwang“

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Der Hamburger SV ist in der abgelaufenen Spielzeit an seinem Ziel, direkt den Wiederaufstieg zu schaffen, krachend gescheitert. In der kommenden Saison galt der Erfolg bei Beobachtern als absolut unabdingbar. Marcell Jansen hat eine andere Sicht der Dinge.

„Wir müssen nicht aufsteigen, wir wollen aufsteigen“, stellt der Präsident des HSV gegenüber Sport Bild klar. Der Verein trage dabei immer noch einen „schweren Rucksack“ mit sich. „Es ist aber kein wirtschaftlicher Zwang, dass wir es in dieser Saison schaffen.“ Mit seinen Worten will der Ex-Profi wohl auch die Erwartungshaltung eindämmen. Die Favoritenrolle trägt der HSV in der neuen Saison für Jansen jedenfalls nicht. Dass gleich drei Bundesligisten abgestiegen sind, macht die Lage dabei nicht einfacher.

Stuttgart in der Favoritenrolle

„Der VfB Stuttgart hat wahrscheinlich doppelt so viel Geld zur Verfügung“, hat Jansen den Favoriten Nr. 1 ausgemacht. „Mit Hannover und Nürnberg befinden sich finanziell gesehen zwei weitere Vereine auf Augenhöhe mit uns.“ Als Faustpfand für die Aufstiegsambitionen soll bei den Hanseaten vor allem der neue Chefcoach dienen. „Dieter Hecking steht für absoluten Erfolg“, so Jansen bestimmt. Er ist durchaus stolz, dass der bei Borussia Mönchengladbach scheidende Coach sich für die schwierige Aufgabe bei den Rothosen entschieden hat.

Kein Chaos-Klub

„Ich bin der Meinung, dass ein Chaos-Klub nicht in der Lage wäre, einen erfolgreichen Bundesliga-Trainer wie Hecking und einen Manager wie Jonas Boldt zu bekommen“, so Jansen. Mit dem neuen Führungspersonal sieht er den Klub bestens für die kommende Spielzeit gewappnet. „Sie verbessern vielleicht auch die Chance, dass wir starke Spieler vom HSV überzeugen können.“ Zum Trainingsauftakt in der kommenden Woche kann Hecking nach aktuellem Stand fünf externe Neuzugänge begrüßen.

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