Bundesliga

James wehrt Matthäus-Kritik ab

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James Rodriguez hat seine aktuell schwierige Zeit bei der kolumbianischen Nationalmannschaft abgeschüttelt und beim Länderspiel gegen die USA (4:2) überzeugt. Die Kritik von Lothar Matthäus interessiert den Offensivmann nicht weiter.

Den ersten Treffer erzielte James Rodriguez höchstpersönlich, den letzten legte er auf. Es war ein Zeichen des 27-Jährigen, der in den vergangenen Wochen häufig unzufrieden wirkte und bei seinen wenigen Einsätzen bislang nur gegen den FC Schalke (2:0) zu überzeugen wusste. Über die heftigen Worte von Weltmeister Lothar Matthäus sagte er gegenüber Sport Bild: „Jeder hat das Recht zu sagen, was er will, zu denken, was er will. Alles prallt an mir ab.“

Matthäus-Kritik „prallt“ an James ab

Matthäus nahm James nach der Partie gegen Borussia Mönchengladbach (0:3) öffentlich in die Pflicht, auch er wusste bei der Pleite vor eigenem Publikum nicht zu überzeugen. „Nur weil ihn Kovac nicht so oft in den Arm nimmt, wie Jupp Heynckes, darf er nicht so wütend reagieren. Und auf dem Platz trotzdem mal Reaktion zeigen. Gegen Gladbach kam überhaupt kein Zeichen. Was ich von ihm da sah, bestätigte Kovac: So reicht es ihm nur für die Bank“, sagte der frühere Weltklasse-Libero.

FC Bayern hat Kaufoption

James kam im vergangenen Sommer von Real Madrid zum FC Bayern, das Leihgeschäft läuft nach der Saison aus. Die Münchener können den technisch hochbegabten Südamerikaner dann endgültig fest verpflichten. Momentan suchen er und Trainer Niko Kovac noch den Weg zueinander, der Kroate sieht James derzeit offenbar nicht als Leistungsträger.

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