2. Bundesliga

Jahn an der Wedau: Gruevs letzte Chance

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Die englische Woche geht in ihre finale Phase. Am Samstag (13 Uhr) kommt es in der 2. Bundesliga zum Duell zwischen dem MSV Duisburg und Jahn Regensburg. Auf der Heimseite liegt der Fokus insbesondere auf Ilia Gruev, der die Zebras wohl nur bei einem Sieg weiterhin trainieren darf.

Die Luft wird immer dünner für Ilia Gruev. Sollte der MSV Duisburg sein Heimspiel gegen Jahn Regensburg nicht gewinnen können, muss der Trainer laut Informationen der Bild-Zeitung seinen Hut nehmen. Der Deutsch-Bulgare übernahm die Zebras im November 2015. In der laufenden Saison stehen bislang fünf Niederlagen und zwei Unentschieden zu Buche, der MSV belegt mit nur zwei Punkten den letzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga.

Alles in die Waagschale werfen

Auch gegen Aufsteiger 1.FC Magdeburg war für Duisburg beim 3:3 am Ende nur ein Zähler drin, Lukas Daschner glich kurz vor Spielende zum Punktgewinn aus. „Wir wissen, dass Regensburg aktuell einen guten Lauf hat. Aber wir werden alles dafür tun, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Gruev vor dem Spiel. Ein Kompliment richtete der Übungsleiter im Vorspann an die eigenen Fans, „die uns immer unterstützen und gemeinsam als Einheit
wollen wir da unten rauskommen und den ersten Saisonsieg feiern“.

Vier Spieler bleiben zuhause

Ein Quartett steht dem angezählten Trainer nicht zur Verfügung. Passen für die Partie gegen Regensburg müssen Christian Gartner (Kreuzbandriss), Enis Hajri (Aufbautraining nach Sprunggelenkverletzung), Moritz Stoppelkamp (Muskelfaserriss) und Richy Sukuta-Pasu (Magen-Darm). Immerhin meldet sich John Verhoek nach überstandenem Haarriss in der Schulter spielfit.

Jahn gewinnt zweimal in Folge

Gut in Form präsentierte sich zuletzt der oberpfälzische Gast aus Regensburg, der mit zwei Siegen im Gepäck die Reise in den Westen Deutschlands auf sich nimmt. Die letzte Partie gestaltete der SSV Jahn mit dem 2:1 gegen den 1. FC Heidenheim ebenso erfolgreich wie das unerwartet klare 5:0 beim Hamburger SV. Der Regensburger Tross fliegt vorerst nach Düsseldorf, um von dort aus mit dem Bus nach Duisburg weiterzufahren. Trainer Achim Beierlorzer will seinen Spielern so die bestmögliche Regeneration bieten.

Rotation möglich

Gut möglich, dass er sein Team auf der ein oder anderen Position verändern wird. Genaue Maßnahmen wird der Übungsleiter aber erst noch treffen. „Wir müssen uns im Detail anschauen, ob wir dem einen oder anderen Spieler mal eine Pause geben und ihn durch einen gleichwertigen, weniger belasteten Spieler ersetzen“, sagte Beierlorzer vor dem Gastspiel in Duisburg.

Duisburg nicht unterschätzen

Für das dritte Spiel binnen sieben Tagen stehen Oliver Hein und Sebastian Nachreiner nicht im Kader – auf den Rest können die Rothosen zurückgreifen. Als Tabellenneunter nimmt Regensburg die Favoritenrolle am Samstagvormittag ein, Beierlorzer will Duisburg aber unter keinen Umständen unterschätzen: „Wir dürfen Duisburg nicht nach dem Tabellenplatz bewerten, sondern nach ihren Fähigkeiten – und da sind sie eine richtig gute Mannschaft.“

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