1. FC Nürnberg

Jäger: So wichtig war der Trainerwechsel

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Der 1.FC Nürnberg ist mit sieben Punkten aus fünf Spielen mittelmäßig in die neue Spielzeit der 2. Bundesliga gestartet. Da bei den Franken aber niemand den direkten Wiederaufstieg als unmissverständliches Ziel ausgerufen hat, darf sich Lukas Jäger trotzdem als absoluter Gewinner fühlen. Kein anderer Spieler profitierte so sehr von einer Personalentscheidung im Sommer.

„Der Trainerwechsel war für mich extrem wichtig“, so der 25-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Damir Canadi kennt meine Stärken, weiß, was er von mir angeboten bekommt.“ Der Vorarlberger hatte schließlich schon in der österreichischen Heimat unter dem neuen Cheftrainer des Club gespielt. 93 Mal war Jäger für den SCR Altach unter seinem Landsmann aufgelaufen. „Das war in der Vorbereitung natürlich ein großer Vorteil für mich“, gibt er unumwunden zu.

„Ich habe nie aufgegeben“

Diesen Vorteil hat Jäger in die Pflichtspielzeit getragen. Nach fünf Spieltagen der 2. Bundesliga hat er bereits mehr Partien für den 1.FC Nürnberg absolviert als zuvor in zwei Jahren seit seinem Wechsel an den Valznerweiher. Diese lange Durststrecke war natürlich vor allem mental eine Herausforderung für den Defensivspezialisten. „Ich habe im Training immer Gas gegeben und nie aufgeben“, so Jäger. „Ich wollte mich hier immer durchsetzen. Jetzt hat es endlich geklappt.“

Vielseitigkeit ist ein Plus

Dabei profitiert der ehemalige U21-Nationalspieler der Alpenrepublik nicht zuletzt von seiner Vielseitigkeit. Der gelernte Sechser lief zuletzt zweimal als Innenverteidiger in der Dreierkette auf. Die Position traut er sich durchaus zu. Bei einer Rückkehr zur Viererkette würde er aber wohl lieber vor der Abwehr spielen. „Das würde schon wieder anders aussehen, da benötigt man ein bisschen mehr Kopfballstärke“, spricht er eine seiner selbst so erkannten Schwächen an.

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