3. Liga

Ismaik sorgt sich um 1860 und attackiert Reisinger

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Am Sonntag findet die Mitgliederversammlung beim TSV 1860 München statt. Investor Hasan Ismaik äußert sich davor zur schwierigen Situation beim Drittligisten und spricht eine deutliche Warnung aus.

„Ich stelle mir immer wieder die Frage, wollen in diesem Verein wirklich alle den sportlichen Erfolg? Ich sage klipp und klar: Nein“, sagte Hasan Ismaik im kicker. Es könne nicht sein, so der Jordanier weiter, „dass das Schicksal von 1860 von 500 bis 700 seitens des e. V. gut organisierten Personen bestimmt wird. Die Löwen-Familie ist viel, viel größer“. Der Investor attackiert vor allem den aktuellen Präsidenten.

Ismaik kritisiert Reisinger

„Wenn Robert Reisinger wiedergewählt werden sollte, ist das kein positives Signal für die Zukunft“, so Ismaik, der zugleich ankündigte: „Wenn dagegen die Vernunft einkehrt, fliege ich am nächsten Tag gleich nach München und bin bereit, sofort über alle wichtigen Dinge zu sprechen, damit der Profifußball von 1860 wieder aufsteht.“ Er verteidigte sich nun gegen die Vorwürfe und Kritiker: „Es wird geschrieben, ich sei pleite, hätte die Konten der KGaA leergeräumt, dürfe nicht aus Jordanien ausreisen. Alles Lügen!“ Ismaik fühlt sich zudem in eine falsche Schublade gesteckt: „Ich bin ja für alles der Sündenbock bei 1860, und deshalb hatte ich mich nach dem Doppelabstieg 2017 dazu entschlossen, mich zurückzuziehen und einfach nur noch zu beobachten. Ich reagiere auch nicht auf Presseanfragen, weil mir sowieso das Wort im Mund fünfmal umgedreht wird.“

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