Bundesliga

Ismael rechnet im Duell der Ex-Klubs Werder und Bayern mit Remis

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Am heutigen Samstag kommt es in der Bundesliga zum traditionsreichen Nord-Süd-Schlager zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern. Valerien Ismael hat für beide Vereine gespielt, die zuletzt nicht die stärksten Serien hingelegt haben.

„Es riecht nach einem Unentschieden, aber Werder kann auch einen Sieg schaffen“, so der ehemalige Verteidiger gegenüber der Bild-Zeitung. „Die Bayern haben derzeit viele Probleme, auf dem Platz und auch intern. Ihnen fehlt die Konstanz in dieser Saison.“ Das 3:3 nach zweimaliger Zwei-Tore-Führung gegen Fortuna Düsseldorf sei in dieser Hinsicht bezeichnend gewesen, so der Franzose. Dennoch warnt er die Hanseaten. Vor allem „die Oldies, also Ribery und Robben, sind brandgefährlich“. Die Probleme der Münchner liegen für Ismael in der Defensive. Dort geschehen seiner Ansicht nach zu viele individuelle Fehler, herrschen außerdem Konzentrationsmängel.

Bremen fehle die Konstanz

Werder traut der 43-Jährige in der laufenden Saison derweil trotz der Serie von nur einem Punkt aus den vergangenen vier Partien viel zu. „Gegen Schalke (2:0 Auswärtssieg, die Red.) haben sie bewiesen, dass sie das Zeug haben, oben mitzuspielen.“ Für den heutigen Trainer auf Jobsuche fehlt es Bremen allerdings noch an der Konstanz. „In den letzten Wochen hat man gesehen, dass sich die Gegner auf Werder eingestellt haben und dann lief es auf einmal nicht mehr so gut.“ Dennoch müsse Florian Kohfeldt schon um seiner Glaubwürdigkeit willen am Offensivfußball festhalten. Dabei würde er von Max Kruse in Topform profitieren. Ismael glaubt daran, dass der Stürmer sie bald findet. „Vielleicht kommt das Bayern-Spiel für ihn genau richtig, um das Ruder wieder rumzureißen“, mutmaßt er. Der Elsässer spielte zwischen 2003 und 2005 für Werder, wechselte anschließend für drei Jahre nach München.

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