1. FC Nürnberg

Ishak: Canadi will mich im Strafraum sehen

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Der 1.FC Nürnberg ist am Ende der abgelaufenen Saison als Schlusslicht aus der Bundesliga abgestiegen. Vor allem in der Offensive präsentierten sich die Franken mit 26 Toren zu harmlos. Mikael Ishak war mit nur vier Treffern geteilte Top-Torschütze des Club. In der neuen Saison hofft er auf mehr Power nach vorn.

„Wir wollen alle nach vorne spielen, viele Aktionen haben und nicht nur eine Torchance in sieben Spielen“, zitiert die Bild-Zeitung den Angreifer. Was sich wie ein Vorwurf an die beiden Trainer in der Bundesliga-Saison liest, ist aber nicht als solcher gemeint. „Wir mussten in der Bundesliga so defensiv spielen, weil die Qualität der Gegner extrem hoch war“, ordnet Ishak ein. Für den Schweden selbst hieß es häufig, dass seine erste Aufgabe darin bestand, den gegnerischen Spielaufbau zu stören. So verrichtete er viel Laufarbeit und kam eher selten selbst in gefährliche Situationen.

Canadi will ihn nicht arbeiten sehen

Unter Neu-Trainer Damir Canadi ist Ishak wieder als klassischer Stürmer gefragt. „In den Testspielen hat man gesehen, dass ich manchmal noch zu viel defensiv mitarbeite. Das mag der Coach aber nicht. Er will mich im Strafraum sehen.“ Dass der 26-Jährige durchaus Qualitäten als Torjäger hat, zeigte er in der Aufstiegssaison 2017/18. Seine zwölf Tore und acht Vorlagen waren ein gewichtiger Grund für den Erfolg des 1.FC Nürnberg. Einen automatischen Stammplatz in der neuen Spielzeit garantieren sie ihm freilich nicht.

Konkurrenz belebt das Geschäft

Der Club hat mit Felix Lohkemper und Fabian Schleusener gleich zwei neue Konkurrenten in der Sturmspitze verpflichtet. Ishak ärgert sich darüber aber keineswegs. Vielmehr hält er die Transfers für eine gute Idee. „Es sind verschiedene Spielertypen, so kann der Trainer Systeme sehr gut anpassen. Und ist man mal nicht in Form, kommt ein anderer rein.“ Allerdings gibt es kaum einen Zweifel, dass der vierfache Nationalspieler als Favorit auf den Stammplatz in die Saison startet. Los geht es für den Club am 27. Juli bei Dynamo Dresden.

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