Borussia Dortmund

„Investiert unheimlich viel“: Nouri-Lob für Ascacibar – Dahoud wohl kein Thema

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Hertha BSC bereitet sich dieser Tage erstmals unter Jürgen Klinsmann auf eine Halbserie vor. In Florida schwitzen die Profis in den Trainingseinheiten dabei vor allem unter Anleitung von Co-Trainer Alexander Nouri. Das größte Interesse zieht naturgemäß Neuzugang Santiago Ascacibar auf sich.

Für den Mittelfeldmann überweist der Hauptstadtklub dem Vernehmen nach immerhin bis zu zwölf Millionen Euro Ablöse an den VfB Stuttgart. Auch in Zeiten der finanziellen Stärke dank Investor Lars Windhorst ist das eine Summe, an die hohe Erwartungen geknüpft sind. Der erste Eindruck scheint positiv. „Er ist ein Spieler, der unheimlich viel investiert, der zweikampfstark und sehr bissig ist“, zitiert kicker.de Nouri. „Er erobert viele Bälle, darüber hinaus kann er in der Spielfortsetzung sehr gute Situationen kreieren.“

Hertha hat viel „Luft nach oben“

Für den Klinsmann-Assistenten steht fest, dass Ascacibar in der Rückrunde eine Soforthilfe darstellen wird. Sowohl „für unser Spiel mit Ball, aber er gibt uns auch defensiv Stabilität“, so Nouri. Stabilität war dabei durchaus die Stärke gegen Ende der Hinrunde. Unter Klinsmann kassierte Hertha BSC in den ersten beiden Spielen insgesamt vier Gegentreffer, in den letzten drei blieb das Team hingegen ohne Gegentor. „Es gibt noch in vielen Bereichen Luft nach oben“, sagt Nouri jedoch. Vor allem auf dem Weg nach vorn, gelangen den Berlinen in den drei Spielen mit weißer Weste doch auch nur insgesamt zwei eigene Treffer.

Dahoud will wohl in Dortmund bleiben

Mehr Kreativität aus dem Mittelfeld hätte sich der Hauptstadtklub womöglich von Mahmoud Dahoud versprochen. Der Profi von Borussia Dortmund war zuletzt ein neuer Name in der heißen Gerüchteküche bei Hertha. Die Berliner Morgenpost berichtet jedoch, dass der seit Neujahr 24-Jährige vorerst beim BVB bleiben wolle. Womöglich wähnt Dahoud nach dem Abgang von Julian Weigl mehr Einsatzchancen beim Vizemeister. In der Hinrunde hatte Trainer Lucien Favre ihn lediglich sporadisch eingesetzt. Dahoud kam auf acht Pflichtspiele, von denen er nur drei in der Startelf erlebte. Mehr als 70 Minuten waren aber selbst da nicht drin.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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