Bundesliga

Interesse an Jovic freut Bobic: „Werden in Europa wieder wahrgenommen“

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Wenn die Frankfurter Eintracht ein Heimspiel bestreitet, ist das Stadion meistens sehr gut besucht. Doch nicht nur Anhänger strömen auf die Tribünen der Arena. Vor allem Luka Jovic und die beiden Sturmkollegen Sebastien Haller und Ante Rebic locken Scouts anderer Vereine an.

Luka Jovic hat es geschafft: Sein traumhaft schöner Treffer zum 2:0 gegen Fortuna Düsseldorf (7:1) wurde zum Tor des Monats Oktober gewählt. Es ist in diesem Jahr bereits das zweite Tor des Serben, welches diese Auszeichnung erhalten hat. Schon im April wurde sein Hackentor im DFB-Pokal-Halbfinale beim FC Schalke 04 (1:0) damit ausgezeichnet.

Jovic im Fokus der Großklubs

Am vergangenen Wochenende konnte er sich aber nicht weiter in den Fokus rücken, die zum Länderspiel zwischen Serbien und Montenegro angerückten Scouts vom FC Barcelona bekamen den 20-Jährigen nur sieben Minuten zu sehen. Neben den Katalanen sollen auch der FC Liverpool und der FC Bayern München etwas genauer bei ihm hinsehen.

Bobic sieht das Interesse als „Anerkennung“

„Unsere Tribüne ist seit Wochen voll mit Scouts der absoluten Top-Klubs. Sie schicken ihre besten Leute“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic gegenüber Bild. Panik kommt deshalb nicht auf beim ehemaligen Profi. Im Gegenteil: „Ich bleibe da ruhig, das ist ja auch Anerkennung für uns. Wir werden in Europa wieder wahrgenommen.“

Alle Stürmer Fokus

Es ist nicht nur Jovic, der Agenten von anderen Klubs nach Frankfurt lockt. Vize-Weltmeister Ante Rebic in seinem dritten Jahr bei der Eintracht die Rolle als Star der Mannschaft angenommen. Der Kroate kämpft aufopferungsvoll für den Erfolg und ist auch dann wertvoll und präsent, wenn er nicht trifft. Einen gewaltigen Entwicklungsschritt nach vorne hat auch Sebastien Haller gemacht: Der Franzose ist zusammen mit Marco Reus, Topangreifer bei Borussia Dortmund, bester Scorer der Bundesliga. Der 24-Jährige war an 14 Treffern beteiligt und wird bereits mit Premier-League-Klub Newcastle United in Verbindung gebracht.

150 Millionen Euro wert?

Spielerberater Karlheinz Förster hatte den Marktwert des „Trio Infernale“ zuletzt auf rund 150 Millionen Euro geschätzt, bei der Online-Plattform transfermarkt.de kommt die „Büffelherde“ zusammenaddiert auf einen Wert von 65 Millionen. Marco Russ schwärmte bei Spox nicht ohne Grund: „So etwas habe ich in dieser Konstellation noch nie in meiner Karriere erlebt. Man kann nur hoffen, dass sie gesund bleiben und so weiterspielen wie im Moment.“

Jovic bis 2023 in Frankfurt?

Allerdings ist bei Jovic fraglich, wie der Anschlussvertrag ausgestaltet ist. Noch ist der Angreifer ausgeliehen und kann – so die Vermutungen – bis Ende April für eine Summe, die zwischen acht und zwölf Millionen liegen soll, aus Benfica Lissabon fest transferiert werden. Der Vertrag soll dann bis 2023 laufen wie die Frankfurter Rundschau berichtet hat. Ob Benfica von einem Weiterkauf weiter profitiert oder eine Ausstiegsklausel verankert sein wird, ist noch nicht bekannt.

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