Bundesliga

Innenverteidiger-Engpass: Baumann bringt Gebre Selassie ins Spiel

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Werder Bremen hat am Samstag nicht nur die Partie gegen den FC Bayern verloren. Beim 0:2 vor heimischem Publikum gingen zu allem Überfluss noch die Stamminnenverteidiger abhanden. Frank Baumann bleibt dennoch gelassen.

Milos Veljkovic zog sich einen Muskelfaserriss im Hüftbeuger zu, Routinier Niklas Moisander holte sich in der Nachspielzeit eine unnötige Gelb-Rote Karte ab. „Wir haben ja Alternativen“, ist der Sportchef laut des Internetportals Mein Werder um Ruhe bemüht. „Theo hat beispielsweise auch schon mal Innenverteidiger gespielt.“ Gemeint ist Theodor Gebre Selassie, der bei den Hanseaten seit Jahren auf der rechten Seite gesetzt ist. Der an Heiligabend 32 Jahre alte Tscheche hat laut Daten des Internetportals transfermarkt.de allerdings noch kein Pflichtspiel in der Abwehrzentrale absolviert.

Chance für Beijmo?

Dennoch ist dem erfahrenen Stammspieler dank seiner Kopfballstärke wohl zuzutrauen, nötigenfalls einzuspringen. „Das Trainer-Team wird noch besprechen, ob im Training Kandidaten aus der U23 hinzukommen“, merkt Baumann vorsorglich an. Wahrscheinlicher sei dem Bericht zufolge jedoch, dass Sommer-Neuzugang Felix Beijmo erstmals in den Kader rückt und Gebre Selassie als Alternative für die Innenverteidigung eingeplant wird. In der Startaufstellung genießt am Freitagabend ziemlich sicher das Duo aus Marco Friedl und Sebastian Langkamp das Vertrauen von Trainer Florian Kohfeldt. Bei Veljkovic sei derzeit im Übrigen noch nicht zu sagen, ob er vor Weihnachten in den Spielbetrieb zurückkehren kann, so Baumann. Nach der Begegnung mit Fortuna Düsseldorf stehen noch Spiele bei Borussia Dortmund und RB Leipzig sowie die Heimpartie gegen die TSG Hoffenheim auf dem Programm von Werder.

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