2. Bundesliga

Innenverteidiger außen vor: Papadopoulos‘ Zeit beim HSV neigt sich dem Ende zu

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Beim Hamburger SV bleiben alle Weichen auf die Rückkehr in die Bundesliga gestellt. Nach dem 2:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth haben die Rothosen die Tabellenspitze vom VfB Stuttgart zurückerobert. Mit Kyriakos Papadopoulos gehört ein prominenter Name aber zu den Verlierern der aktuellen Situation. Bei ihm stehen die Zeichen auf ein Ende der HSV-Zeit.

Hamburger Medien hatten vor der Begegnung mit dem Kleeblatt spekuliert, aufgrund des Ausfalls von Gideon Jung könne der Grieche mal wieder einen Einsatz sammeln. Gerade einmal 104 Einsatzminuten hatte der 27-Jährige im bisherigen Saisonverlauf angehäuft. Auf eine Startelfnominierung am 1. Spieltag folgte lediglich ein Kurzeinsatz am 01. September. Doch Dieter Hecking hatte andere Pläne, gab Timo Letschert den Vorzug. Und ließ bezüglich der Stellung von Papadopoulos tief blicken. „Es war eine Entscheidung zwischen Letschert und Jonas David“, zitiert die Bild-Zeitung den Cheftrainer.

Bald nur noch Innenverteidiger Nr. 6?

Damit ist klar, Papadopoulos ist in der Hackordnung der Innenverteidiger beim Hamburger SV aktuell nur die Nummer fünf. Angesichts des bevorstehenden Eintritts von Neuzugang Ewerton in den Spielbetrieb dürfte der 27-fache Nationalspieler bald sogar noch eine Position weiter nach hinten rücken. Damit dürfte dann sogar fraglich sein, ob es Papadopoulos überhaupt noch auf die Bank schafft. Dass angesichts dieser Umstände eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags ziemlich undenkbar scheint, liegt auf der Hand. Immerhin könnte sich der HSV ein hohes Gehalt sparen, das Boulevardblatt berichtet von einem jährlichen Salär von mehr als zwei Millionen Euro.

Gehaltseinsparung ab Sommer

Addiert man die Ablöse von immerhin kolportierten sechseinhalb Millionen hinzu, die der Klub im Sommer 2017 an Bayer Leverkusen überwies, wird aus der Personalie schnell ein Beispiel für die verheerende Personalpolitik der vergangenen Jahre. Ein vorzeitiger Abschied im Winter scheint derweil aber auch schwer vorstellbar. Wie das Hamburger Abendblatt bereits im Juli berichtete, müssten die Hanseaten selbst bei einem ablösefreien Wechsel von Papadopoulos eine hohe Nachzahlung an die Werkself entrichten. Damit deutet sich an, dass der Verteidiger bis zum Saisonende womöglich mit einem Tribünenplatz Vorlieb nehmen muss. Der HSV muss dann hoffen, dass der prominente Reservist nicht für Unruhe sorgt.

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