1. FC Union Berlin

Ingolstadt will „Mutmacher“ gegen Union veredeln

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Der FC Ingolstadt hat trotz 1:2-Niederlage beim 1. FC Köln vor dem Duell gegen Union Berlin am Montag (20.30 Uhr) Mut geschöpft. Mit Union Berlin kommt die bislang einzige ungeschlagene Mannschaft der 2. Liga in den Audi-Sportpark. Die Vorschau von fussball.news.

Nach verkorkstem Saisonstart zogen die Ingolstädter nach dem sechsten Spieltag die Reißleine, entließen Stefan Leitl und holten Alexander Nouri alls neuen Cheftrainer. Der ehemalige Bremer drehte sogleich an den Stellschrauben, seine Mannschaft zog im Duell bei Tabellenführer Köln lange Zeit gut mit und unterlag knapp und unglücklich zugleich. Es war ein Mutmacher für die aktuell den 17. Rang belegenden Schanzer.

Nouri freut sich auf die Atmosphäre

Gegen Union wollen und müssen – angesichts der tabellarischen Situation – die Ingolstädter liefern. „Heimspiel, Flutlicht, toller Gegner – einen schöneren Rahmen kannst du dir nicht vorstellen“, sagte Nouri. Der ehemalige Coach von Werder Bremen stellt dabei vor allem das Kollektiv in den Vordergrund: „Wir müssen das „Wir“ vor das „Ich“ stellen und mit demselben Kampfgeist wie in Köln zu Werke gehen.“ Dann sei er davon überzeugt, „dass wir die Punkte auch wieder holen werden.“

Entwicklung bei Union im Mittelpunkt

Die Gäste aus Berlin planen, der Aufbruchstimmung bei den Oberbayern einen herben Dämpfer zu versetzen. In drei Auswärtsspielen gelangen bislang drei Remis, mit einem Sieg würde die Mannschaft von Trainer Urs Fischer auf den zweiten Platz springen. Der Coach rückt aber weniger die aktuelle Punktzahl, sondern vielmehr die Entwicklung der Mannschaft in den Mittelpunkt.

Zulj besser integriert

„Ich glaube nicht in erster Linie, dass man an den Sieg denken sollte, sondern an die Art und Weise, wie du auftreten willst und an dem Weg festhälst, den du begonnen hast“, erklärte Fischer. Sein Team solle aktiv sein und an die Leistung vom 1:1 gegen Arminia Bielefeld vor neun Tagen anknüpfen. Einer, der Impulse setzen kann, ist Robert Zulj, der erst spät von der TSG Hoffenheim kam. „Ich gewöhne mich immer mehr an die Mannschaft, jetzt kommen schon langsam die Automatismen“, erklärte der Angreifer, beim 2:0 gegen Holstein Kiel sei  er schon „viel besser ins Spiel eingebunden“ worden.

Berlin kann aus dem Vollen schöpfen

Fischer kann dabei fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Marc Torrejon (Aufbautraining) und Ersatztorhüter Lennart Moser (Oberkörperverletzung) sind alle Akteure fit, die Variationsmöglichkeiten also groß. Etwas mehr Sorgten hat Nouri: Neben den Langzeitverletzten Spielernn Christian Träsch und Almog Cohen fehlt Tobias Schröck (Faszieneinriss im Oberschenkel)

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