2. Bundesliga

Ingolstadt – Bielefeld: Krisenklubs unter sich

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Die Partie des Tabellenletzten Ingolstadt gegen den 14. Bielefeld (13.30) ist ein Krisengipfel par excellence. Beide Klubs sind seit langer Zeit sieglos, in Ingolstadt gibt es aber zumindest einen leichten Aufwärtstrend. Die Vorschau von fussball.news.

Zwei Punkte holte der FC Ingolstadt aus den letzten beiden Partien gegen Duisburg (1:1) und Kiel (2:2). Dadurch sind die Schanzer zwar immer noch Tabellenletzter, allerdings ist es ein leichter Hoffnungsschimmer nach zuvor fünf Niederlagen in Folge. „Wir sind davon überzeugt, dass wir den eingeschlagenen Weg erfolgreich weitergehen und uns dann auch wieder komplett belohnen“, zeigte sich Trainer Alexander Nouri auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Bielefeld dementsprechend optimistisch. Aus der Partie gegen Kiel konnte der 39-Jährige positive Erkenntnisse mitnehmen: „Ich fand, dass wir eine gute Abstimmung hatten, dass die Spieler die Automatismen immer mehr verinnerlicht haben“, sagte er. Fehlen werden gegen Bielefeld Christian Träsch, Joey Breitfeld und Tobias Schröck.

Rückendeckung für Saibene

Gegner Arminia Bielefeld hat die letzten fünf Spiele in Folge verloren. Trainer Jeff Saibene steht trotzdem nicht zur Disposition: „Dieser Trainer hat uns in der vorletzten Saison gerettet. Er setzt auf Nachwuchs. Ich weiß nicht, was plötzlich schlecht an ihm sein soll. In erster Linie ist die Mannschaft gefordert, und ich bin überzeugt, dass wir aus dieser Situation herauskommen“, sagte Präsident Hans-Jürgen Laufer in der Neuen Westfälischen.

Ingolstadt besser als der Tabellenstand

Auch Saibene gab sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel optimistisch: „Gegen St.Pauli haben wir eine gute Leistung gezeigt, leider am Ende mit dem falschen Resultat. An den Auftritt müssen wir in Ingolstadt anknüpfen.” Zwar gab es gegen die Hamburger eine 1:2 Niederlage, positiv aufgefallen ist aber der Auftritt von Mittelfeldspieler Tom Schütz: „Tom war sehr stark. Er hat unserem Spiel gutgetan und ist ein Leader, der viel redet und dirigiert.“ Darauf wird es auch gegen Ingolstadt ankommen, die Saibene stärker sieht als ihr momentaner Tabellenstand: „Die sind besser als sie momentan dastehen und sehnen sich auch nach einem Erfolgserlebnis.” Fehlen werden Nils Quaschner (Aufbautraining) und Stefan Ortega Moreno (Reha) sowie Roberto Massimo und Sven Schipplock.

About Stefan Katzenbach

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