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Infantino: „Interkontinentale“ Bewerbung um WM 2030 möglich

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Laut FIFA-Präsident Gianni Infantino spricht nichts gegen eine „interkontinentale“ Bewerbung von Spanien, Portugal und Marokko um die Fußball-WM 2030.

„Es steht nichts in den Statuten der FIFA, das eine mögliche Kandidatur verbieten würde“, sagte Infantino während einer Pressekonferenz am Donnerstagabend in Marrakesch. Was nicht verboten sei, sei erlaubt, ergänzte der Schweizer.

Marokko war zuletzt fünfmal mit einer WM-Bewerbung gescheitert, zuletzt mit der um das Turnier 2026, das mit dann 48 Mannschaften in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen werden wird. Spanien war 1982 WM-Gastgeber. Die nächste Endrunde 2022 findet in Katar statt.

Für die WM 2030 hatten zuletzt auch Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Serbien eine gemeinsame Bewerbung angekündigt. Zuvor hatten auch Argentinien, Paraguay und Uruguay ihr Interesse bekundet. Die Südamerikaner hoffen auf einen Bonus, weil in elf Jahren das Jubiläum der ersten WM-Ausgabe 1930 in Uruguay ansteht.

Thema ist weiterhin eine gemeinsame Bewerbung von England, Nordirland, Schottland, Wales und Irland. Das würde für die Spanier, Portugiesen und Marokkaner starke Konkurrenz bedeuten, weil zu erwarten ist, dass sich die Verbände innerhalb der Europäischen Fußball-Union (UEFA) auf die Unterstützung einer Kampagne einigen.

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