Bundesliga

Ibisevic: Darum wird es ein schweres Jahr für Hertha

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Hertha BSC hat in der Vorsaison tabellarisch einen Schritt zurück gemacht. Nach den Plätzen sieben und sechs reichte es nur zu Rang zehn, die erneute Qualifikation für den europäischen Wettbewerb war früh unrealistisch. Kapitän Vedad Ibisevic warnt auch vor der neuen Saison.

„Wir haben dieses Jahr keine großen Transfers gemacht, Leistungsträger verloren und junge Talente dazu bekommen“, so der 34-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich kann nicht einschätzen, wo wir stehen.“ Es sei abzuwarten, wohin die Reise der Alten Dame gehe. Den Weg des Klubs bezeichnet er als „unberechenbar“. Die Hauptstädter haben im Sommer Mitchell Weiser an Bayer Leverkusen verloren, ihrerseits lediglich vier Millionen Euro in die externen Neuzugänge Javairo Dilrosun, Lukas Klünter und Pascal Köpke investiert.

„Ich werde ihnen dabei helfen“

Viele neue Gesichter im Hertha-Kader entstammen der Nachwuchsabteilung der Berliner, beispielsweise aus der U19, die vergangene Saison die deutsche Meisterschaft feierte. Die Erwartungen dürfen aber nicht zu hoch sein, mahnt Ibisevic. „Man kann noch nicht erwarten, dass sie gleich helfen können. Sie müssen noch Erfahrung sammeln und mit Profifußball klar kommen. Ich werde ihnen dabei helfen.“ Der Bosnier wird nach der Verletzung von Davie Selke gerade zum Saisonstart extrem wichtig für Trainer Pal Dardai sein, auch wenn seiner Ansicht nach die gesamte Mannschaft gefragt sei, den Ausfall des geplanten Stammstürmers aufzufangen. Dass er in seine letzte Profi-Saison geht, glaubt Ibisevic derweil nicht. „Stand jetzt will ich meine Karriere noch nicht beenden und noch eine Saison spielen. Wo ich das tue, kann ich noch nicht sagen.“ Der 84-fache Nationalspieler steht seit 2015 in der Hauptstadt unter Vertrag, hat in 101 Pflichtspielen 35 Tore markiert.

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