Bundesliga

Hütter zwischen Liga-Problemen und Pokal-Lust: „Nicht so einfach, auf drei Hochzeiten zu tanzen“

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Eintracht Frankfurt trifft im Achtelfinale der Europa League am Donnerstagabend auf den FC Basel. Wann und wo das Rückspiel stattfindet, scheint derzeit völlig offen. Klar ist nur, dass bei den Hessen derzeit eine Diskrepanz zwischen der Bundesliga und den Pokalwettbewerben erkennbar ist. Adi Hütter erklärt.

„Es ist nicht so einfach für die Eintracht, auf drei Hochzeiten zu tanzen. Wir kommen mit unserem Kader relativ gut durch. Wenigstens haben wir nicht mehr so viele verletzte Schlüsselspieler“, so der Cheftrainer gegenüber dem Schweizer Boulevardblatt Blick. In Europa und im DFB-Pokal läuft es für sein Team prima, im Liga-Alltag trübt die eklatante Auswärtsschwäche das Bild. Nach dem 0:4 bei Bayer Leverkusen am Samstag schmolz der Vorsprung auf den Relegationsplatz auf sechs Punkte. Das mag für Hütter und Co. eigentlich ein halbwegs beruhigendes Polster bleiben, doch der Österreicher redet nicht um den heißen Brei herum.

„Ruhe und Gelassenheit“ bei der Eintracht

„Fakt ist: Auswärts sind wir nicht auf der Höhe. Unsere Bilanz ist fürchterlich. Wir befinden uns in einem sehr gefährlichen Bereich“, so Hütter unmissverständlich. Grund für Panik gibt es bei Eintracht Frankfurt freilich nicht. Dafür ist auch die Vereinsführung gar nicht zu haben. Der Übungsleiter weiß, dass er mit Fredi Bobic und Bruno Hübner Vorgesetzte hat, die von Schnellschüssen weit entfernt sind. „Sie haben hundertprozentiges Vertrauen in mich als Person und Trainer“, sagt Hütter. Bei den Hessen herrsche „Ruhe und Gelassenheit“. Nicht zu vergessen ist schließlich auch, dass der Vorsprung auf den Relegationsplatz durch einen Sieg im noch zu terminierenden Nachholspiel gegen den Vorletzten Werder Bremen auf neun Punkte ansteigen könnte.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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