Bayer 04 Leverkusen

Hütter warnt: „Müssen so schnell wie möglich Punkte holen!“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Bei Eintracht Frankfurt ist man sich der prekären Lage in der Fußballbundesliga durchaus bewusst. Nach dem 0:4 bei Bayer Leverkusen sprach auch Trainer Adi Hütter Klartext und machte deutlich, dass man die Tabelle durchaus im Blick behalten sollte und dass einer bei den Hessen schlichtweg unersetzlich ist.

Ein müder, lustloser und uninspirierter Auftritt war das 0:4 von Eintracht Frankfurt in Leverkusen. Coach Adi Hütter redete nach dem Spiel auch nicht groß um den heißen Brei herum: „Ich bin sauer auf uns, weil wir das Spiel ganz anders gestalten wollten als vor einem Jahr. Die erste Chance hatten wir, aber dann hat uns Leverkusen die Grenzen aufgezeigt.“ Die Elf von Trainer Peter Bosz sei den Frankfurtern in allen Belangen überlegen gewesen: „Sie waren bissiger, aggressiver, technisch besser und sauberer. Wir haben heute nicht annähernd an unser Leistungspotenzial anknüpfen können“, kritisierte der Österreicher.

Hütter sieht Eintracht in der Liga in „gefährlichem Bereich“

Klar ist, dass die Hessen in der Folge auch den Blick nach unten richten müssen: „Ich habe gewarnt, dass die Bundesliga für uns sehr, sehr wichtig ist. Wir müssen die Tabelle ins Auge fassen. Da sind wir in einem sehr gefährlichen Bereich!“, warnte Hütter, der auch betonte, dass es für seine Mannschaft nicht einfach sei „auf drei Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.“ Mit einem Kaliber wie Bayer Leverkusen könne die Eintracht da schlichtweg nicht mithalten: „Wir müssen uns die Punkte wahrscheinlich woanders holen. Aber wir müssen sie so schnell wie möglich holen.“

Fokus Bundesliga und Abhängigkeit von Kostic

Die rauschenden Pokalnächte stehen bei den Frankfurtern in einem krassen Kontrast zum Gesicht in der Bundesliga. Trotz einer ordentlichen Rückrundenbilanz, bei der die Hessen auf dem achten Rang stehen, sind vor allem spielerisch erhebliche Differenzen in den Wettbewerben zu erkennen: „Europapokal, Pokal – das ist alles toll. Aber das tägliche Brot ist die Meisterschaft“, lenkte Hütter den Fokus auf die Bundesliga und betonte gleichzeitig auch die Abhängigkeit von Filip Kostic: „Wenn Filip nicht mal so einen guten Tag hat, wird es für uns noch schwieriger.“ Diverse Dilemmasituationen, in denen die Frankfurter derzeit stecken.

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

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