Bundesliga

Hütter: „Standards sind unsere zusätzliche Waffe“

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Eintracht Frankfurt entwickelte sich in den letzten Spielen zum richtigen Standardexperten. Drei der letzten vier Treffer fielen allesamt nach einem ruhenden Ball. Für Eintracht-Trainer Adi Hütter eine wichtige Komponente im Spiel der Hessen.

Bei einem Standardtor muss einiges passen und der Gegner im Optimalfall entweder gut analysiert worden sein oder fehlerhaft agieren. Dennoch erzielte Eintracht Frankfurt in den letzten beiden Spielen gegen Standard Lüttich und Borussia Mönchengladbach drei Tore nach einem ruhenden Ball. „Auf der einen Seite muss die Flanke perfekt sein und dann müssen die Laufwege auch passen. Dann spielt noch ein Gegner mit, der nicht mitläuft oder das Kopfballduell verliert“, erklärte Frankfurt-Trainer Adi Hütter im Vorfeld der DFB-Pokal-Partie beim FC St. Pauli. „Für uns ist das eine zusätzliche Waffe“, sagte der Österreicher.

Intensive Analyse als Grundlage – Kamada als Faktor

Doch im Vorfeld sei für erfolgreiche Standardsituation viel Analysearbeit notwendig. „Wir versuchen alles herauszufinden und dementsprechend wird trainiert“, beschrieb Hütter die Vorgehensweise. „Wir nehmen die letzten Spiele des Gegners komplett auseinander. Schlüsselspieler muss man gut analysieren. Das wird dann zusammengeschnitten und die Mannschaft bekommt ein Gesamtbild präsentiert.“ Zuletzt war die Umsetzung dabei in Sachen Standardsituationen sehr erfolgreich. Dreimal fungierte Eintrachts Mittelfeldspieler Daichi Kamada als Vorlagengeber. „Er schießt die Standards sehr gut, mit einer guten Schärfe, einer guten Technik“, schwärmte Hütter.

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