Bundesliga

Hütter stärkt Kohfeldt: „Krise wird ihn stärker machen!“

on

Im Nachholspiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt am Mittwochabend geht es für beide Mannschaften in der Bundesliga um viel. Die Frankfurter könnten sich mit einem Sieg den größten Abstiegssorgen entledigen, die Bremer den Aufwärtstrend im Abstiegskampf unter Trainer Florian Kohfeldt fortsetzen. Sein Gegenüber Adi Hütter äußerte sich im Vorfeld zum Festhalten am Werder-Coach und stärkte diesem den Rücken.

Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Der SV Werder Bremen entschied sich quasi entgegen jeglichen Regeln des Fußballgeschäftes auch in der sportlichen Krise und tief im Abstiegskampf an seinem Trainer Florian Kohfeldt festzuhalten. Der schaffte in den vergangenen drei Partien mit sieben Punkten und keinem einzigen Gegentor die Wende und schenkte den Norddeutschen somit neue Hoffnung auf den Klassenerhalt. Für Adi Hütter, Trainer des kommenden Gegners Eintracht Frankfurt, ist die Bremer Treue zu ihrem Coach auf Nachfrage von fussball.news in einer virtuellen Pressekonferenz etwas Besonderes: „Ich bin auch in der Position als Trainer und spreche auch im Namen von Florian Kohfeldt, dass es natürlich guttut, wenn man das Vertrauen des Vereins spürt.“

Hütter wünscht sich dauerhaftes Vertrauen in Trainer

Auch in Frankfurt habe er als Trainer schon Phasen erlebt, „in denen es unangenehm war. Und auch ich spüre das Vertrauen des Vereins. Das ist wahnsinnig wichtig.“ Gleichzeitig weiß der 50-Jährige, dass die nun erreichte Wende von Werder unter Kohfeldt bei diesem nachhaltig Wirkung zeigen wird: „Wenn ein Trainer aus einer Krise rauskommt, macht ihn das stärker. Florian ist noch ein sehr, sehr junger Trainer und geht jetzt durch so eine Phase durch.“ Und obwohl die Bremer laut dem Österreicher am Mittwochabend gegen die Eintracht nicht mit Punkten rechnen dürfen, wünscht er dem 37-jährigen Kohfeldt und allen Kollegen in der Bundesliga nur das beste: „Ich wünsche jedem einzelnen Trainer, dass er so lange wie möglich bei einem Verein bleiben kann. Aber die Entscheidung treffen nicht wir.“

About Benjamin Heinrich

Benjamin Heinrich, Jahrgang 1990, ist Mitglied im Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) und zählt seit der Saison 2019/20 zum Autorenteam von fussball.news.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.